
Das Kinojahr 2026 bringt einige neue und alte Bekannte, kreative Neuinterpretationen von Klassikern und die Fortsetzung erfolgreicher Franchises. Mit unserer Bestenliste hast du stets den Überblick über die 26 besten Filme.
von Susanne Gottlieb
2026 ist vollgepackt. Franchises ringen um ihre Geltungshoheit, teure Genrefilme könnten weiterhin die Massen begeistern. Insgesamt ist wieder sehr viel Spannendes in die Kinos. Die Liste, wie sie derzeit vorliegt, verspricht bereits einige Schmankerl. Was 2026 sonst noch für uns bereit hält, wird sich zeigen.
Wir blicken auf die – aus aktueller Sicht – spannendsten Produktionen des Jahres voraus – mit den derzeit fixierten Startterminen, an denen sich aber im Laufe der Zeit noch das eine oder andere ändern kann. Da wird unsere Liste mehr und mehr eine Bestenliste aus den Streifen, die uns am besten gefallen – und wir verlinken dir unsere Kritiken.
Übrigens: Das komplette Kinoprogramm findest du in unseren Monatsvorschauen!
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Mehr InformationenDer erfolgreiche französische Regisseur François Ozon hat sich an eine moderne, komplett schwarz-weiß gedrehte Neuinterpretation von Albert Camus’ berühmtem Roman L’Étranger gewagt. Dabei konzentriert er sich noch stärker auf die emotionale Isolation der Hauptfigur, gibt aber auch den Arabern und den Widerständen gegen die Kolonialpolitik der Franzosen in Algerien mehr Gewicht. Im Mittelpunkt steht nach wie vor der Büroangestellte Meursault (Benjamin Voisin), der nach dem Tod seiner Mutter ohne je driftige Gründe zu nennen, einen arabischen Buben erschießt. Dass er kein Motiv für die Tat vorlegen kann, und sich nicht den gesellschaftlichen Vorgaben von Reue beugt, wird für ihn zum zentralen Anklagepunkt. Neben Voisin ist noch Anaïs Demoustier als Meursaults Geliebte Marie zu sehen, Denis Ménochet spielt den Staatsanwalt, der Meursaults fehlende Trauer moralisch ausschlachtet.

Goldene Palme in Cannes und ein neuer Haftbefehl im Iran. Irgendwas hat der iranische Regisseur Jafar Panahi schon richtig gemacht. Sein Film stellt pointiert die Frage, wie man mit der Tatsache umgeht, dass man als ehemaliger politischer Häftling seinem Peiniger gegenüber steht. Ausgangspunkt ist ein banaler Verkehrsunfall in einer iranischen Stadt. Ein Mechaniker erkennt im Unfallopfer und scheinbar netten Familienvater seinen einstigen Gefängnispeiniger. Er entführt den Mann, doch dann ist er sich nicht sicher, ob er den Richtigen erwischt hat. Eine weitere Gruppe Ex-Insassen soll helfen. Die Entführer schwanken zwischen Rache, Gerechtigkeit und Zweifel, denn eindeutige Beweise für die Identität ihres Opfers gibt es nicht. Wie viele iranische Filme wurde der Film ohne Drehgenehmigung realisiert, daher arbeitet er optisch sehr minimalistisch: Die Kamera bleibt oft im Wageninneren, es entsteht eine klaustrophobische Spannung, aber auch viel tragischer Situationshumor.
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Mehr InformationenIst der Film herausragend? Vermutlich nicht. Aber wunderbar campy und total schräg inszeniert. Inklusive einer Amanda Seyfried, die sichtlich Spaß an der Rolle einer vermeintlich verrückten Hausfrau hat. Als Nina Winchester, die reiche Ehefrau des sehr erfolgreichen Geschäftsmanns Andrew (Brandon Sklenar), holt sie sich den jungen Ex-Häftling Millie Calloway (Sydney Sweeney) ins Haus, damit sie sich um den Haushalt kümmert. Nur beginnt Nina sich plötzlich immer seltsamer zu verhalten, und Millie Dinge vorzuwerfen, die diese nie getan hat. Zuflucht findet Millie nur im Verständnis von Andrew. Wenn das kein Fehler ist.

Lange lag das Franchise auf Eis, nun kommen die Fortsetzungen back to back. Nach Danny Boyles 2025-Hit (hier unsere positive Kritik), in dem ein junger Bub namens Spike (Alfie Williams) inmitten von Zombies mit dem Tod seiner Mutter leben lernen muss, und die Menschensiedlung verlässt, muss er sich mit neuen Herausforderungen herumschlagen. In einer Quarantänezone hat sich der mysteriöse Kult von Jimmy Crystal (Jack O’Connell) formiert, der das Virus religiös verehrt. Mit dabei auch wieder der im Knochentempel lebende Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes) und ein ganz bekanntes, legendäres Gesicht aus Teil 1: Cillian Murphys Jim. Regisseurin Nia DaCosta hat übrigens überwiegend auf 16-mm-Film drehen lassen, um den rohen Look der Originale aufzugreifen.
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Mehr InformationenChloé Zhao meldet sich nach einiger Zeit Pause wieder mit einem langsam erzählten, wunderschön photographierten Drama zurück. Die Literaturadaption Hamnet erzählt (teils nach freien Motiven) die tragische Geschichte von Shakespeares gleichnamigem Sohn, der im Kindesalter an der Pest stirbt und wie die Familie damit umgeht. Während geme spekuliert wird, dass Shakespeare so zu seinem Hamlet inspiriert wurde, und dies auch ein wichtiger Teil der Handlung ist, steht Agnes im Mittelpunkt: Hamnets Mutter. Ihre Perspektive wurde in der Geschichtsschreibung immer vernachlässigt. Die Iren sind in diesem Film besonders gut vertreten: Paul Mescal wird zu William Shakespeare, Jessie Buckley ist Agnes. Der Film verwendet auch Originaltexte aus Shakespeares Sonetten, die in die Dialoge eingebettet wurden.
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Mehr InformationenIn Venedig war der Film ein Kritikerliebling, politisch aber wohl zu brisant, um den Goldenen Löwen zu gewinnen. Denn das Drama basiert auf wahren Begebenheiten und rekonstruiert die letzten Stunden eines palästinensischen Mädchens, Hind Rajab, dessen Hilferufe an das palästinensische Rote Kreuz, eingeschlossen in einem Auto mit der toten Familie, damit endeten, dass die israelische Armee es mit 355 Schüssen ermordete. Der Film verzichtet auf reißerische Effekte und konzentriert sich auf die Telefonate, Funksprüche, Nachrichten. Die Verzweiflung, Hind helfen zu wollen, aber nicht an sie heranzukommen. Die Mitarbeiter in der Notrufstelle sind Schauspieler, die Stimme von Hind am Telefon sind dagegen die echten Aufnahmen des Mädchens. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen entwickelt, um die Authentizität zu wahren.

Die Britin Emerald Fennell weiß mit Filmen wie Promising Young Woman und Saltburn zu provozieren. Nun hat sie sich einen Klassiker als nächste Herausforderung ausgesucht. Diese Neuverfilmung von Emily Brontës Buch interpretiert die tragische Liebesgeschichte zwischen Heathcliff (Jacob Elordi) und Catherine Earnshaw (Margot Robbie) deutlich düsterer und psychologisch radikaler als frühere Versionen. Emotionale Abhängigkeit, soziale Ausgrenzung und zerstörerische Leidenschaft stehen im Fokus. Uns hat es nicht so gut gefallen, aber die Debatte unter den Brontë-Fans und den Literatur-Enthusiasten hat er auf jeden Fall entfacht.Ein Film der die Gemüter bewegt und so weiterhin seinen Platz verdient. Hochstilisierte Kitsch und Passion für jene, die es mögen.

Die Safdie-Brüder gehen weiter kreativ getrennte Wege, diesmal bringt Josh einen Film ins Kino. Marty Supreme ist lose vom Leben des Tischtennisspielers Marty Reisman inspiriert. Marty (Timothée Chalamet) ist ein talentierter, aber sozial unbeholfener Spieler, der in den 50ern vom Hinterzimmerturnier bis zur internationalen Bühne aufsteigt. Der Film lebt von den absurden Trainingsmethoden, extravaganten Gegnern und Martys egozentrischer, aber überraschend verletzlicher Persönlichkeit. Gwyneth Paltrow gibt den einstigen Filmstar Kay Stone, die sich auf eine Affäre mit Marty einlässt. Übrigens: Viele Tischtennisszenen wurden ohne Stunt-Doubles gedreht. Chalamet trainierte monatelang mit ehemaligen Profis, um den Ballwechsel glaubwürdig darzustellen. Er gewann dafür einen Golden Globe.
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Mehr InformationenRichard Linklater ist nicht nur ein Fan der Nouvelle Vague, mit dem gleichnamigen Film Nouvelle Vague hat er ihr jetzt auch ein cineastisches Denkmal gesetzt. Er rekonstruiert die Entstehung eines der wichtigsten Filme dieser Bewegung, À bout de souffle, Außer Atem auf Deutsch, 1960 gedreht von Jean‑Luc Godard. Godard (Guillaume Marbeck) überredet in den 50ern Produzent Georges de Beauregard dazu, sein Debütprojekt zu finanzieren, und versammelt ein Team aus jungen Talenten, darunter die US‑Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) und Jean‑Paul Belmondo (Aubry Dullin). Die Dreharbeiten gestalten sich ebenfalls als unkonventionell: Improvisierte Dialoge, radikale Schnitte, Drehorte auf den Pariser Straßen. Linklater nutzt ebenso stilistische Elemente der französischen Nouvelle Vague: Schwarz‑Weiß, 4:3‑Format, Anspielungen auf Kameratechniken jener Zeit .
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Mehr InformationenNormalerweise sind Phil Lord und Christopher Miller für eher komödiantische Filme bekannt, die Romanadaption von Andy Weir könnte aber etwas ernster werden. Der Astronaut, oder Project Hail Mary im Englischen, erzählt die Geschichte von Dr. Ryland Grace (Ryan Gosling), einem ehemaligen Molekularbiologen, der ohne Erinnerung fast 12 Lichtjahre von der Erde entfernt in einem Raumschiff erwacht. Er hat keine Ahnung, wer er ist, wie er dorthin gelangt ist oder was seine Mission ist. Er erkennt jedoch mit der Zeit, dass die Sonne zu sterben scheint, weil ein mysteriöser Organismus die Sterne angreift. Sein Raumschiff, die „Hail Mary“, ist auf Mission, herauszufinden, wie dieser Prozess gestoppt werden kann. Ebenfalls dabei: Sandra Hüller als Eva Stratt, die Vorgesetzte und Leiterin der Hail‑Mary‑Mission. Wie gut wir den Film finden und mehr Details, verraten wir dir hier in diesem Artikel.
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Mehr InformationenEs darf auch mal österreichische Ware sein. Vier minus drei hatte seine Premiere auf der Berlinale 2026 und konnte im Juni fünf Auszeichnungen bei den Österreichischen Filmpreisen einheimsen. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Barbara Pachl-Eberhart (Valerie Pachner), deren Mann Heli (Robert Stadlober) und die beiden Kinder bei einem Unfall an einem unregulierten Bahnübergang zu Tode kamen. Heute als Trauerbegleiterin aktiv, zeigt die von Adrian Goiginger erzählte Geschichte, wie Barbara wieder lernt, das Leben zu lieben. Ein Juwel des Kinojahres.
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Mehr InformationenNach dem mehr als eine Milliarde Dollar Einspielergebnis war klar, dass bald eine Fortsetzung für The Super Mario Bros Film folgen würde. Der neue Mario-Film orientiert sich diesmal an den Super Mario Galaxy-Spielen und führt Mario, Luigi und Prinzessin Peach in neue kosmische Welten. Als eine galaktische Bedrohung das Universum destabilisiert, muss Mario lernen, mit veränderter Schwerkraft, fremden Planeten und neuen Kräften umzugehen. Neu dabei sind Figuren wie Rosalina und die Lumas, zahlreiche Soundeffekte stammen direkt aus den Spielen. Außerdem gibt es wieder dutzende visuelle Easter Eggs für Hardcore-Fans. Warum er inhaltlich leider noch etwas mehr schwächelt als Teil 1, liest du in unserer ausführlichen Kritik.
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Mehr InformationenDer Twist mag zwar inzwischen bekannt sein, aber soll hier trotzdem nicht verraten werden. Der Norweger Kristoffer Borgli hat ein Talent dafür, bizarre zwischenmenschliche Situationen herzunehmen und zu sezieren. In The Drama spielen Robert Pattinson und Zendaya das Paar Charlie Thompson und Emma Harwood, das kurz vor dem Traualtar steht, als ein alles veränderndes Geheimnis aus Emmas Leben plötzlich wieder auftaucht. Die Fragen, wer wir als Menschen sind, und was unsere Vergangenheit bedeutet, sowie was Isolation und Bullying mit uns machen, werden hier sehr pointiert aufgetischt und mit spitzzüngigen Humor durchgerackert. Ein Drama, aber auch ein erzählerisches Fest.
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Mehr InformationenDer erste Film, die Adaption des Romans von Lauren Weissberger, in dem sie wohl ihre Jahre als die Assistentin von Anna Wintour verarbeitete, ist Kulturgut. Nun bekommt Der Teufel trägt Prada eine Fortsetzung. Jahre nach dem Originalfilm kommt es in der Modewelt zu einem radikalen Umbruch, zum Aufeinandertreffen von klassischer Printmode und digitaler Influencer-Kultur. Miranda Priestly (Meryl Streep) muss sich mit ihrer eigenen Macht auseinandersetzen, ihre ehemaligen Schützlinge gehen indes eigene Wege. Mit dabei sind natürlich auch Anne Hathaway, Emily Blunt und Stanley Tucci. Zahlreiche Kostüme stammen von realen Luxusdesignern, die exklusive Einzelstücke beisteuerten. Einige Szenen wurden sogar während echter Fashion Weeks gedreht. Warum der Film für jene, die in der Medienbranche arbeiten, und generell für alle, die schon mal aufgrund von “Einsparungen” ihren Job verlorenhaben, ein besonders bitter-süßes Gustostückerl ist, lest ihr hier in unserer ausführlichen Kritik.
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Mehr InformationenNoch etwas für die Gamer. Die Fortsetzung der Videospiel-Adaption knüpft direkt an den ersten Teil an, an die brutalen Konflikte zwischen den Kämpfern aus dem Earthrealm und dem mystischen Outworld. Ein neues Mortal Kombat‑Turnier soll entscheiden, ob das Earthrealm unterworfen wird. Neben alten Bekannten wie Lewis Tan als Cole Young, Jessica McNamee als Sonya Blade, Mehcad Brooks als Jackson „Jax“ Briggs, Ludi Lin als Liu Kang, Tadanobu Asano als Lord Raiden, Joe Taslim als Bi‑Han/Sub‑Zero und Hiroyuki Sanada als Hanzo Hasashi/Scorpion ist diesmal auch arl Urban als Johnny Cage dabei. Erfolgreich war der Film an der Kinokassa nicht. Zu unrecht. Allein die Fake-Trailer von Cages Filmen sind ein Brüller. Der Film weiß wie absurd er ist und macht einfach Spaß.
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Mehr InformationenEin paar sprechende Schafe, die Detektive spielen. Klingt ganz süß, aber ist noch viel tiefgründiger und bewegender, als man auf den ersten Blick glauben wollen würde. Craig Mazin, der uns einige der Scary Movie-Filme gegeben hat, aber auch Chernobyl und The Last of Us, beweist, dass er als Drehbuchautor auch “Kinderfilme” problemlos meistert. Unter anderem, weil hier auch wieder zahlreiche Themen reinfließen, denen man sich als Erwachsener durchaus bewusst werden sollte. Die Quintessenz ist die Erinnerung, der Umgang mit Schmerz, wie Menschen uns lange nach ihrem Ableben begleiten. Schafhüter George (Hugh Jackman) wird eines Nachts kaltblütig ermordet. Seine Schafe beschließen, ihn nicht einfach zu vergessen, sondern herauszufinden, was wirklich passiert ist. Charmant, berührend, unterhaltsam. Und so richtig kitschig englisch.
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Mehr InformationenNoch so ein 80er-Kitsch, der in den Kinos gefloppt ist, aber inzwischen auf Streaming ein großer Hit! Diese Neuverfilmung von Masters of the Universe bringt He-Man zurück auf die Leinwand und startet wohl, wie soll es anders sein, wieder ein Franchise. Prinz Adam (Nicholas Galitzine) wächst diesmal wirklich auf der Erde auf um vor Skeletor Skeletor (Jared Leto) geschützt zu werden. Doch als er sein Schwer in einem Comicshop entdeckt, reißt es in zurück in die Heimat, und in einen sehr amüsanten Kampf gegen die dunklen Mächte. Warum ist Skeletor böse? Naja, er hat einen Totenkopf am Haupt, ist da schon mal die Antwort. Viel Camp und Kitsch, sowie gut aufgelegte Stars runden das Abenter noch ab. Bonuspunkt: Jared Leto mochte die Endversion gar nicht, was nur für den Film spricht. Ob er bei einem Sequel dabei ist, ist fraglich. Er hat gerade mit Missbrauchvorwürfen zu kämpfen

Steven Spielberg und Aliens. Das hat bisher an sich immer sehr gut funktioniert. Mit dabei sind Emily Blunt und Josh O’Connor al Alienflüsterer, Colin Firth als Geheimkorp-Oberhaupt, Eve Hewson als die überforderte Freundin und Colman Domingo als der Hauptverschwörer. Am sogenannten „Disclosure Day“ bestätigt die Weltöffentlichkeit erstmals offiziell die Existenz außerirdischen Lebens. Mehrere Figuren, darunter Wissenschaftler, Politiker und Zivilisten, müssen dabei damit zurechtkommen, dass sich ihr Leben nun radikal verändert. Denn die größte Herausforderung sind nicht die Aliens selbst, sondern die menschliche Reaktion auf diese Information. Fun Fact: Einige Dialoge sollen auf realen Aussagen ehemaliger Geheimdienst- und Militärangehöriger basieren.
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Mehr InformationenOb wir wollen oder nicht: Das DC-Universum von James Gunn geht weiter. Der Film basiert lose auf der Comicvorlage und zeigt Supergirl, also Kara Zor-El (Millie Alcock), als traumatisierte (Anti-)Heldin. Anders als Superman ist Kara, die den Untergang Kryptons miterlebte, geprägt von Verlust und Zorn. Als sie auf die junge Ruthye (Ruthye Marye Knoll) trifft, deren Vater vom skrupellosen Weltraumpiraten Krem (Matthias Schoenaerts) ermordet wurde, kommt es zu einem wilden Abenteuer. Ruthye will Rache und Kara schließt sich ihr an, als Krem ihren geliebten Hund Krypto fast bis zum Tod vergiftet. Gemeinsam verfolgen sie Krem quer durch die Galaxie. Mit dabei: Jason Momoa als Bösewicht Lobo! Leider klingt der Film unterhaltsamer als er ist, schwankt zwischen schweren Ballast und allzu überdrehter Optik. Aber sehenswert, muss wohl sein. Wir sollten alle mehr weibliche Hauptfiguren unterstützen.
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Mehr InformationenAuch einer der Überraschungshits des Jahres soll hier nicht fehlen. Curry Barker hat mit einem No-Name-Actor-Minifilm die Kinolandschaft erbeben lassen. Und dabei toxischer Männlichkeit und der Manosphere ordentlich den Mittelfinger gezeigt. Bear (Michael Johnston) ist in seine Freundin Nikki (Inde Navarette) verliebt, traut sich aber nicht, es ihr zu sagen. Als er sich beim Erhalt eines “One Wish Willows” sich wünscht, sie würde ihn lieben, bricht er Entwicklungen los, die er so nicht vorhergesehen hatte. Nikki ist auf einmal von ihm besessen. Jeder andere Mensch, der sich mit Bear abgibt, vor allem Frauen, sind eine Bedrohung. Doch Nikki, merkt man bald, ist nicht einfach ein aggressiver Zombie geworden. Sie scheint gefangen in diesem Verlangen, das nicht das ihre ist. Und Bear fragt sich zunächst auch, warum es denn so furchtbar ist, ihn zu lieben.

Christopher Nolan versucht sich filmisch nochmals zu toppen. The Odyssey ist sein bislang teuerster und technisch ambitioniertester Film. 250 Millionen Dollar betrug das Budget, die Dreharbeiten fanden an zahlreichen Schauplätzen Europas und Nordafrikas statt. Oder man zieht es von der anderen Seite auf: Wieder einmal geht Matt Damon irgendwo verloren. Die Heimreise seines Odysseus ist hochkarätig besetzt. Obwohl, als Relation, die zahlreichen Star-Minirollen in Oppenheimer sich oft unterentwickelt und zu hastig angefühlt hatten. Mit dabei sind noch Anne Hathaway als Penelope, Tom Holland als Telemachus, Zendaya als Athene, Charlize Theron als Circe, Robert Pattinson als Antinoos, Jon Bernthal als Menelaos, Benny Safdie als Agamemnon, John Leguizamo als Eumaeus, sowie Lupita Nyong’o, Elliot Page, Himesh Patel, Bill Irwin, Mia Goth und viele weitere. Wie schon bei Oppenheimer setzt Nolan erneut auf IMAX‑70 mm‑Film. In unseren Charts der besten Nolan-Filme reiht er sich im Mittelfeld ein. Warum, das kannst du in unserer Kritik hier nachlesen.

Ein weiterer Toy Story geht noch. Für einen Neueinstieg in unserem Ranking der 10 besten Pixar-Filme reicht es aber nicht. Dafür wird zu wenig Neues geboten. In Toy Story 5 müssen sich Woody (Tom Hanks) und Buzz (Tim Allen) erneut mit einer Welt im Wandel auseinandersetzen. Spielzeug ist digital geworden, klassische Figuren verlieren zunehmend an Bedeutung. Ein neues, KI-gesteuertes Spielzeug bringt die Freunde in eine Identitätskrise.
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Mehr InformationenNach Thor gönnt sich auch Spider-Man einen vierten Film. Für Peter Parker (Tom Holland) beginnt ein radikal neuer Abschnitt in seinem Leben. Niemand erinnert sich an seine Existenz, Spider-Man ist wieder ein anonymer Held. Der Film konzentriert sich mehr auf Straßenkriminalität und persönliche Verluste und verzichtet weitgehend auf Multiversum-Elemente. Ein durchaus erfrischender Ansatz, der die Marvel Reihe wieder in eine gute Richtung führt, wie in unserer Review im Detail nachlesen könnt. Ja, es reicht sogar für einen Topplatz in unseren All-Time-Marvel Top-10. Mit dabei sind alte Gesichter, Jon Bernthal als Punisher oder Mark Ruffalo als Hulk, aber auch Sadie Sink als neue potenzielle Love Interest.
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Mehr InformationenViel ist noch nicht bekannt, aber man kann nie genug Jane Austen haben. Gut 30 Jahre nach dem Emma Thompson-Hit kommt eine Neuauflage der Geschichte der Dashwood‑Schwestern und den Herausforderungen im England des späten 18. Jahrhunderts ins Kino. Zu sehen sind Daisy Edgar‑Jones als Elinor Dashwood, Esmé Creed‑Miles als Marianne Dashwood, Caitríona Balfe als Mrs. Dashwood, Frank Dillane als John Willoughby, Herbert Nordrum als Colonel Brandon, George MacKay als Edward Ferrars, Bodhi Rae Breathnach als Margaret Dashwood und Fiona Shaw als Mrs. Jennings.
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Mehr InformationenEs ist eine Art Fortsetzung zu The Social Network, auch wenn diesmal nicht David Fincher im Regiestuhl Platz nimmt, sondern allein Aaron Sorkin für Buch und Inszenierung verantwortlich ist. Auch in der Darstellerriege hat sich einiges geändert. Diesmal ist Jeremy Strong als Mark Zuckerberg zu sehen, die Handlung setzt rund 16 Jahre nach den Ereignissen von The Social Network ein und beleuchtet eine kontroverse Phase in der Geschichte von Facebook. Im Zentrum steht die Whistleblowerin Frances Haugen (Mikey Madison), eine ehemalige Facebook‑Ingenieurin, die 2021 interne Dokumente und Studien enthüllte, die zeigten, dass das Unternehmen über negative Auswirkungen seiner Produkte, darunter auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen und die Verbreitung von Desinformation, Bescheid wusste, aber kaum etwas dagegen unternahm. Gemeinsam mit dem Reporter Jeff Horwitz (Jeremy Allen White) vom Wall Street Journal geht sie an die Öffentlichkeit und setzt damit eine der größten Medien‑ und Technologie‑Debatten der 2020er‑Jahre in Gang. Wie viel Macht darf Facebook haben? Wie viel ethischer Verantwortung muss es sich stellen?
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Mehr InformationenSo viel Film geht gar nicht. Marvel versucht wirklich sämtliche Strippen zu ziehen, dass sich die Leute wieder für das MCU interessieren. So vollgepackt wie dieser Film, das hat man schon lange nicht mehr gesehen. Robert Downey Jr. kehrt diesmal als Bösewicht, als Victor von Doom / Doctor Doom
zurück. Die Helden sind Chris Hemsworth als Thor, Anthony Mackie als Sam Wilson / Captain America, Sebastian Stan als Bucky Barnes / Winter Soldier, Letitia Wright als Shuri / Black Panther, Paul Rudd als Scott Lang / Ant‑Man, Florence Pugh als Yelena Belova, Wyatt Russell als John Walker / U.S. Agent, Simu Liu als Shang‑Chi, David Harbour als Alexei Shostakov / Red Guardian, Hannah John‑Kamen als Ava Starr / Ghost, Pedro Pascal als Reed Richards / Mr. Fantastic, Vanessa Kirby als Sue Storm / Invisible Woman, Ebon Moss‑Bachrach als Ben Grimm / Thing, Joseph Quinn als Johnny Storm / Human Torch, und aus der alten Garde Patrick Stewart als Charles Xavier / Professor X, Ian McKellen als Erik Lehnsherr / Magneto, Alan Cumming als Kurt Wagner / Nightcrawler, Rebecca Romijn als Mystique und James Marsden als Scott Summers / Cyclops. Noch nicht genug? Es kommen noch mehr. Tom Hiddleston als Loki, Winston Duke als M’Baku und Kelsey Grammer als Hank McCoy / Beast sind auch dabei. Sowie, was der Spoiler verraten hat, Chris Evans als Steve Rogers. Was für ein Cast. Overkill und einfach nur der schrägste Film des Jahres. Wer braucht da noch eine Handlungszusammenfassung. Ob das Schaulaufen reicht, um in unsere Marvel-Top10 einzudringen, steht noch in den Sternen.
Alle aktuellen Kino- und Streaming-Highlights
Findest du auf unserer Seherseite. Immer mit dem kompletten neuen Kino- und Netflix-Programm, spannenden Bestenlisten und Kritiken:
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Erfrischende Horror-Komödie: Teenage Sex and Death at Camp Miasma
Rosebush Pruning: Provokanter neuer Thriller
Susanne Gottlieb schreibt als Filmjournalistin für die Helden der Freizeit, Kleine Zeitung, NZZ, Standard, TV Media, Filmbulletin, Cineuropa und viele mehr. Sie arbeitet im Filmarchiv Austria, berichtet von diversen Filmfestivals und hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert.