
Spektakuläres Bühnenbild in Welterbe-Kulisse und TOSCA-Aufführung der Extraklasse. Was euch bei der Oper im Steinbruch 2026 erwartet als Helden der Freizeit Leser:innen beim Online Ticketkauf 15 Prozent Rabatt bekommt.
Das Bühnenbild ist atemberaubend. Die Kulisse – mit dem UNESCO Welterbe Steinbruch in St. Margarethen – einzigartig und für sich schon ein aufregendes Ausflugsziel. Die Kostüme sind spektakulär. Und die Besetzung und Aufführung jedes Jahr auf ganz hohem Niveau. Keine Frage: Die Oper im Steinbruch ist nicht umsonst ein absoluter Top-Tipp in unserer Empfehlliste der besten Burgenland-Events 2026 und der schönsten Sommer-Veranstaltungen in Ostösterreich. Und nicht nur für Opernfreund:innen ein Erlebnis, das einen mitreißt.
Dieses Jahr steht hier von 15. Juli bis 22. August TOSCA am Programm. Wir erklären, was ihr von der heurigen Aufführung erwarten könnt. Dazu waren wir am 15. Juli bei der Premiere. Wie es uns gefallen hat, liest du hier in unserer Kritik mit wunderschönen Eindrücken.

Nach der Auführung von 2015 entflammt mit TOSCA diesen Sommer im Steinbruch erneut eine der dramatischsten und meistgespielten Opern des italienischen Komponisten Giaccomo Puccini – diesmal unter der Neuinszenierung von Regisseur und Bühnenbildner Thaddeus Strassberger. Mit dabei die klassischen Zutaten: Liebe, Eifersucht, Intrigen, politische Verfolgung und Verrat – und all das im Rom der Aufklärung, während Napoleon auf seinen Schlachtzügen Europa erschüttert. Die im Jahre 1900 uraufgeführte Oper erzählt also nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch von einer Welt im Umbruch: vom alten absolutistischen Europa hin zu einer neuen politischen Zeit nach der Französischen Revolution.

Die Opernsängerin Tosca und der Maler Mario Cavaradossi sind unsterblich ineinader verliebt. Doch auch ein weiterer Buhler, der skrupellose Polizeichef Scarpia, will das Herz der schönen Römerin erobern. Als Scarpia erfährt, dass Toscas Liebhaber dem entflohenen Gesängnisinsassen Cesare Angelotti Zuflucht bietet, lässt er seine Machtrochaden spielen. Und stellt damit die Liebe der Hauptfiguren auf eine harte Bewährungsprobe.
Wenn die unvergesslichen Arien, begleitet vom herausragenden Piedra Festivalorchester unter der Leitung von Valerio Galli, durch die Felsenarena des Römersteinbruchs hallen, verspricht diese Inszenierung ein unvergessliches Gänsehaut-Erlebnis.

Ein opulentes Bühnenbild, bei dem die Kulissen die realen, historischen Orte der italienischen Hauptstadt (z. B. die Basilika Sant’ Andrea della Valle, der Palazzo Farnese und die Engelsburg) detailgetreu nachbilden, macht diesen Eindruck komplett. Die historisch fundierten Kostüme (Giuseppe Palella) liefern dabei eine harmonische Mischung aus barocker Üppigkeit und realistischen Details. Sie sind stark an Puccinis Verismo angelehnt, also den Versuch, nicht mehr mythologischen Figuren oder dem Adel zu huldigen, sondern Menschen aus einfacheren Milieus. Die ersten Tosca-Inszenierungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgten sogar mit ungewöhnlich realistischen Gewaltdarstellungen und täuschend echt klingenden Pistolenschüssen für Irritationen.
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Mehr zum Stück – hier in unserer ausführlichen TOSCA-Kritik nach unserem Premieren-Besuch.
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Alle Fotos: (c) Oper im Steinbruch