
Action und Genuss! Das lässt sich in Annaberg mit der brandneuen Zipline und dem JUFA Hotel Annaberg besonders gut verbinden. Die Helden der Freizeit haben Niederösterreichs längste Zipline, die schnellste im weiteren Umkreis von Wien getestet. Wie spektakulär und schön das ist und ab welchem Alter das erlaubt ist, liest du in unserem Bericht mit spektakulären Fotos und Videos auf YouTube, hier auf Instagram und hier auf TikTok.
von Christoph König, aktualisiert am 29. 7. 2026
“Heute ist unser Jahrestag, da wollten wir etwas Besonderes machen”, verrät der junge Mann vor uns in der Warteschlange. Seine Actioncam ist schon gut festgezurrt und krallt sich ebenso an ihm fest, wie seine Freundin. Extra aus Mödling sind sie hier hergekommen. Immerhin gibt es etwas Vergleichbares sonst nirgends in Wien und Niederösterreich.

Das beschauliche kleine Annaberg ist ja schon für einiges bekannt. Für seinen schönen Blick auf den Ötscher, für seine blonden Haflingerpferde, sein familienfreundliches kleines Skimekka (hier unser Test mit Video) und als letzte Pilgerstation am Via Sacra vor Mariazell. Seit 2020 gibt es aber einen weiteren Grund, hier ein Stoßgebet gen Himmel zu schicken. Denn der Berg lädt zum Flug im Autobahntempo ins Tal. Für uns zählt die Zipline Annaberg nicht umsonst zu den 18 coolsten Action-Erlebnissen in Ostösterreich.

Bei der Zipline Annaberg geht es von der extra zu diesem Zweck erbauten Holzstation mit urigem Herz-Ausschnitt geht es mit bis zu 120 km/h talwärts – da kann das Herz schon mal in die Hose rutschen. Vom Hennesteck bis ins Tal kannst du hier mit Freunden oder Familie auf vier Seilen gleichzeitig 1.356 Meter hinunterzischen – und überwindest dabei in nur 90 Sekunden im Sturzflug 386 Höhenmeter. Klingt nach einer Mission für die Helden der Freizeit. Aber auch Genuss muss sein. Deshalb haben wir das JUFA Hotel Annaberg direkt an den Annaberger Liften gleich mitgetestet – und können euch mit Video berichten, wie ein perfekter Sommertag in Annaberg funktioniert. Ob ihr das Ganze bei einem Tagesausflug macht oder euch gleich in der Talstation beim JUFA Annaberg einquartiert, ist ganz euch überlassen. Die schöne Gegend ist beide Varianten Wert.
Wir wollen nix anbrennen lassen und starten kurz vor 7 Uhr von Wien los. So ersparen wir uns auch gleich den Frühverkehr. Kurz vor halb 9 passieren wir den kleinen Ort Annaberg. Direkt in einer langen Linkskurve danach sind die Annaberger Lifte und das JUFA Hotel Annaberg nicht zu übersehen. Parken kannst du entweder am kostenpflichtigen Parkplatz gleich bei der Talstation oder beim Hotel, so du dort einquartiert bist. Eine Wegbeschreibung von Wien mit dem Auto findest du am Ende des Artikels in unserer Infobox.

Bevor es losgeht, checken wir ein, bewundern kurz den schönen Blick vom Balkon auf den Annaberg und den Ötscher und stärken uns beim reichhaltigen Frühstücksbuffet. Viele Familien mit Kinder tummeln sich hier. Für die Zipline muss man mindestens 8 Jahre alt und 120 Zentimeter groß sein (maximal 2,10cm) und ein bisschen Mut mitbringen. Spaß haben hier alle – von den Youngsters bis zur Oma. Auch am Gewicht (30 bis 125 Kilo) sollte es bei uns nicht scheitern. Aber besser noch ein Extrasemmerl eingeworfen. Alternativ kannst du dir auch im kleinen Supermarkt in Annaberg noch eine Jausenverpflegung holen.
Vom Hotel schlendern wir nur wenige Meter zur Talstation. Auf das 1.334 Meter hohe Hennesteck zu wandern, wäre natürlich auch eine tolle Option. Wir können unseren Flug aber nicht mehr erwarten und nehmen den Lift. Rechts neben uns fliegen schon die ersten Menschen mit der Zipline hinunter. Würden sie nicht ab und zu einen kleinen Freuden-Jauchzer von sich geben, man würde sie kaum hören, so schnell und leise zischen sie an einem vorbei – und zwar imposanterweise noch einige Meter höher als unser Sessellift. Schaut ein bisschen aus, wie an einem Set an dem Stunts für den nächsten Mission-Impossible-Film gedreht werden. Den Gedanken, ob das was für Einstieger ist, lassen wir beim Aussteigen hinter uns. Wir lächeln ihn einfach mit Sonnenbrille und einem Grinsen weg. Das würde Tom Cruise nicht anders tun.
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Mehr InformationenEin paar Schritte zur Herzchenhütte später fassen wir unser Gurtgeschirr aus (je nach Gewicht mit einem Seilroller für S, M, L oder XL), legen es mit Hilfe der lieben Mitarbeiter an und schon geht es die Stiegen hinauf zum Start der Zipline. Vorher genießen wir noch kurz den fantastischen Ausblick von der Panoramaterasse über die Berge. Unter uns ragen lediglich vier Fußpaare aus dem Gebäude, ehe sie alle 2,5 Minuten samt Besitzer ins Tal flitzen. Ja, schaut lustig und sehr wild aus. Und das ist es auch, wie wir gleich erfahren werden.

Wir sind dran. Die Seilrollen unserer Fluggurte werden in der Zipline eingehängt. Schon baumelt man nur noch in seinen Gurten in der Luft – fühlt sich aber recht stabil und sicher an. Die Brille oder Sonnenbrille kann man trotz des Fahrtwinds eigentlich oben lassen. Wer sich unsicher ist, kann sie im Rucksack, der zum Gurtgeschirr gehört, verstauen. Ein Mitarbeiter prüft nochmal nach und zieht jeden Gurtteil fest. “Bequem so?” “Das ja” antworte ich mit Blick nach unten. Alle Held;innen sind eingehängt – Angst verspüren wir keine. Denn erstens bleibt keine Zeit zum Nachdenken und zweitens erfolgt unser Start gleichzeitig. Und so wird bis zum Countdown gemeinsam gescherzt und gelacht. Bis es ernst wird. 3-2-1 … ein Ausklinkgeräusch und ab geht die Post.

In kürzester Zeit beschleunigen wir auf die volle Geschwindigkeit. Wie schnell wir genau sind, wissen wir nicht. Jedenfalls schnell genug, dass es mir die Tränen aus den Augen drückt. Wow, ist das genial! Unsere Bungee-Jumping gestählte Fotografin Jolly Schwarz streckt ihre Arme und Beine schon zu kleinen Figuren in die Luft. Sie trägt ihren Spitznamen “Action-Jolly” mit Stolz. Ich halte mich brav an meinen zwei Gurtseilen fest und grinse einfach nur. Und Held Christian? Der alte Buffet-Tiger hat offenbar am besten gefrühstückt und sich schon einen Vorsprung herausgeflogen. Unten heraus verlieren wir ein wenig an Speed – rasant ist es immer noch. Aber statt uns wie zu Beginn nur zu fragen “Was ist da los?” können wir jetzt ein wenig den Blick auf die schöne Landschaft genießen. Voll süß, die kleinen Menschenameisen und Kühe da unten.
Gleich wieder rauf und nochmal fahren. Insgesamt viermal lassen wir uns mit der Zipline an diesem Tag hinunter – immerhin wollen wir euch ja das Erlebnis aus den verschiedensten Blickwinkeln bei unseren Videos und Fotos zeigen. Auch macht Zipline-Fliegen einfach süchtig und wird auch nach dem x-ten Mal nicht fad. Im Gegenteil: Du wirst experimentierfreudiger, spielst dich mit der Luft, streckst mal diesen Arm oder dieses Bein aus und spielst dich so mit den Luftkräften. Und zusammen mit drei Freund:innen oder der Familie macht das als Teamerlebnis nochmal extra viel Spaß.

Vor dem letzten Flug kehrt die Helden-Crew auf der Anna-Alm ein. Die liegt bei der Bergstation nur ein paar Meter vom Zipline Start entfernt. Hier genießen wir ein Bier, erfrischende Spritzgetränke und zünftigse Essen. Helden-Tipp! Die hervorragenden Kaspressknödel und selbstgemachten Germknödel. Der Ausblick auf die umliegenden Berge ist von hier fantastisch. Und bei der lieben Begrüßung von Hüttenhund Herrmann geht einem sowieso das Herz auf – der Chihuahua Opa ist hier heroben schon Kult.
Weil sich der Kalorienverbrauch beim Zipline-Fliegen in Grenzen hält, gibt es nach unserem letzten Flug noch ein wenig Action im JUFA Hotel – bei einem Fußball- und Basketballduell im Turnsaal. Danach ist noch etwas Zeit für Entspannung im Wellnessbereich, wo unter anderem Dampfbad und Sauna auf uns warten. Kleine Kinder werden den Raum daneben spannender finden. Denn da findet sich der Plitsch Platsch Wassererlebnisbereich mit wasserspritzenden Pilzen und Wasserpistolen. Zum Schluss laben wir uns noch am reichhaltigen Abendbuffet und genießen den Ausblick von der Terasse hinauf auf die Ziplinestation, die von hier aus nur ein kleines Pünktchen in der Landschaft ist. Ja, da sind wir heute schon runtergedüst. Kaum zu glauben. Ob das Päarchen aus Mödling den Sturzflug ins Tal auch so genossen hat? Wir sind uns sicher.

Die Zipline Annaberg musst du erlebt haben. Das Spektakulärste ist der Start und die ersten steilen Meter. Unten raus ist es etwas flacher und mehr zum Genießen, geht aber immer noch flott dahin . Alle, die sich vielleicht fürchten, können beruhigt sein. Zum Angst haben, bleibt gar nicht viel Zeit und man fühlt sich in den Gurten sehr sicher. Toll ist, dass man die Fahrt gemeinsam erleben kann, mit bis zu drei Freund:innen gleichzeitig. Das macht es zu einem genialen Team- oder Familienerlebnis.
Annaberg ist perfekt für einen Tagesausflug – hat aber auch genug Erlebnisse für einen längeren Urlaub zu bieten, wie du in unserem Artikel Annaberg im Sommer: 7 Dinge, die du hier erleben musst nachlesen kannst. Als Unterkunft bietet sich dabei das JUFA Hotel Annaberg an. Es besticht durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und sein großes Angebot für die ganze Familie. Mit seiner Lage direkt bei der Talstation ist es der perfekte Ausgangspunkt.
Auch die Gemeindealpe nur wenige Kilometer entfernt, hat eine spektakuläre Attraktion: Die größte Mountainkart-Flotte der Welt. Wie es sich damit ins Tal driften lässt und was dich da noch alles erwartet, liest du hier in unserem 8 Gründen für einen Familienurlaub in Mitterbach. Hier ein paar Video-Impressionen:
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Mehr InformationenAnnaberg ist auch im Winter einen Besuch Wert. Lies hier unsere Story Skigebiet Annaberg im Check – das bietet es für Familien mit Kids. Und falls ihr mit kleineren Kids unterwegs seid oder euch die Zipline in Annaberg zu wild ist, empfehlen wir euch schwerstens die Mariazeller Bürgeralpe mit ihrer Wald8erBahn – hier alle Details.
Alle Fotos: Jolly Schwarz Photography/heldenderfreizeit.com
Advertorial-Hinweis: Dieser Artikel kam im Zuge einer Kooperation mit den Annaberger Liften und dem JUFA Hotel Annaberg zustande.
Der Chefredakteur der Helden der Freizeit hat das Onlinemagazin 2016 ins Leben gerufen und ist seit 2000 als Sportjournalist im Einsatz. Bei heldenderfreizeit.com ist er spezialisiert auf actiongeladene Outdoor-Aktivitäten, Ausflüge, Videos, Spiele, Filme, Serien und Social Media.