Die britische Rockband hat unzählige zeitlose Hits produziert. Anlässlich des 50. Jubiläums ihres ersten Auftritts präsentieren wir unsere Queen Top 10.
Queen hat in zwei Jahrzehnten mit Frontman Freddie Mercury Musik-Geschichte geschrieben. Mit über 320 Millionen verkauften Tonträgern ist die britische Rockband eine der kommerziell erfolgreichsten Musikgruppen weltweit.
Nicht nur wegen ihrer spektakulären Bühnenauftritte (ca. 700 Live-Auftritte) machten sich die vier Musiker einen Namen. Ihre zahlreichen Nummer-eins-Hits bedienen eine große musikalische Bandbreite. Talent zum Song-Writing brachten übrigens alle Musiker mit: Freddie Mercury (bürgerlicher Name: Farrokh Bulsara), Brian May, Roger Taylor und John Deacon (ab 1971 dabei). So hat jeder Ohrwürmer zum internationalen Erfolg beigesteuert.
Aus dieser Fülle an großartigen Songs eine Best-of-Liste zu machen ist eine echte Herkules-Aufgabe. Die Helden der Freizeit haben lange gebrütet und wissen, dass mindestens zehn andere Hits ebenfalls ihren Platz in den Queen Top 10 verdient hätten.
You Want it All? Nun, hier unser – natürlich sehr subjektives – Ranking der 10 besten Lieder. Tipp für Queen-Fans: Hier gibt es einen persönlichen Tribut an unseren Musikhelden Freddie Mercury nachzulesen – mit Erinnerungen an ein unvergessliches Wien-Konzert.
She’s a Killer Queen
Gunpowder, gelatine
Dynamite with a laser beam
Guaranteed to blow your mind
Anytime
Killer Queen brachte der Band vier Jahre nach ihrer Gründung endlich den erhofften kommerziellen und internationalen Durchbruch. Freddie Mercury schrieb ungewöhnlicherweise den Text des Songs zuerst, dann komponierte er die Melodie dazu. In einem Interview für den New Musical Express im November 1974 kommentierte er das Stück folgendermaßen. „It’s about a high class call girl. I’m trying to say that classy people can be whores as well.“
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This thing called love, I just can’t handle it
This thing called love, I must get round to it
I ain’t ready
Crazy little thing called love
Witzige Entstehungsgeschichte und wahrscheinlich eine der schnellsten Songwritings überhaupt: 1979 in München erholte sich Freddie Mercury von den anstrengenden Studioaufnahmen bei einem Schaumbad. Als er aus dem Bad kam, nur mit einem Handtuch um die Hüften, griff er sich die Gitarre und hatte in fünf bis zehn Minuten Crazy Little Thing Called Love fertig. Stilecht präsentiert Freddie Mercury das Rock-‘n’-Roll-Lied im Video im knackigen schwarzen Lederoutfit, natürlich mit aufgestelltem Kragen.
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There’s no time for us
There’s no place for us
What is this thing that builds our dreams, yet slips away from us?
Platz 8 in unseren Queen Top 10. Unsterblich gemacht hat Who Wants to Live Forever nicht nur Christopher Lambert im Film Highlander – es kann nur einen geben, sondern auch Brian May. Der Gitarrist hat den Song komponiert und singt in der Originalversion die erste Strophe.
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Can anybody find me
Somebody to love?
Das Besondere bei Somebody to Love ist das Gospel-Chor-Arrangement. Freddie Mercury, Brian May und Roger Taylors Stimmen wurden hundertfach vervielfacht. Eine ziemliche Herausforderung bei einem Live-Auftritt. Stimmgewaltig der Auftritt in Montreal mit Freddie Mercury im Superman-Feinrip-Shirt, Bier am Klavier und großartigem Entertainment. Eine Helden-Liebeserklärung an ein Lieblingsvideo: „Okay. Let’s do it.“
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Can’t we give ourselves one more chance?
Why can’t we give love that one more chance?
Wenn Genies aufeinanderprallen, entsteht Großes. Es gibt mehrere Versionen, wie der Song Under Pressure entstanden ist. Fest steht, dass David Bowie ursprünglich nur Background-Vocals für den Queen-Song Cool Cat im Studio hätte einsingen sollen. Bei einer spontanen nachmittags bzw. einer wohl etwas anstrengender ganztätigen Jam-Session – hier scheiden sich die Geister – stachelten sich die Künstler ordentlich gegenseitig an. Das Ergebnis ist eines der legendärsten Duette seiner Zeit und ein echtes künstlerisches Meisterwerk. Zu recht Rang 6 in unseren Queen Top 10.
Die berühmte Bassline benützte übrigens auch Rapper Vanilla Ice bei seinem Megahit Ice Ice Baby.
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We watch the shows – we watch the stars
on videos for hour and hours
we hardly need to use our ears
how music changes through the years.
Die kritischen Zeilen im Text deuten es an: Ein Song ohne gutes Musik-Video hat kaum eine Chance. Witzigerweise hat Queen genau das bei Radio Ga Ga selbst beherzigt und ein verdammt cooles und aufwändiges Video produziert. Regisseur David Mallet verwendete unter anderem Szenen aus Fitz Langs Science-Fiction-Stummfilm Metropolis und räumte bei den MTV Video Music Awards in der Kategorie Best Art Direction ab.
Zum sehr eigenwilligen Titel des Liedes ließ sich Roger Taylor übrigens von seinem Sohn Felix inspirieren. Der 3-Jährige (die Mutter ist Französin) kommentierte eine Radiosendung abschätzig mit den Worten “Radio Caca”. Ursprünglich sollte das Lied unter diesem Titel laufen, doch es wurde schließlich “Radio Ga Ga” daraus. Der Rest ist Geschichte:
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Hey, I’m gonna get you too
Another one bites the dust
Mit über sieben Millionen verkauften Tonträgern ist Another One Bites the Dust die erfolgreichste Single-Auskopplung der britischen Rockband. Den Tipp, den Song als Single herauszubringen, gab übrigens Michael Jackson nach einem Konzert-Besuch.
Der Song gilt als inoffizielle Hymne der Verlierer. Another One Bites the Dust bedeutet nämlich, dass noch einer ins Gras beißt. Eine etwas zweifelhafte Bekanntheit erlangte der Song mit dem Gerücht, dass er eine Botschaft zum Marijuana-Konsum versteckt habe. Spielt man den Song nämlich rückwärts ab, hört man Sätze It’s fun to smoke Marijuana und Start to smoke Marijuana. Das meinten zumindest US-amerikanische Evangelikale.
Nette Randnotiz zum Video: Frontman Freddie Mercury hat während der Aufnahmen unabsichtlich zur falschen Mütze gegriffen. Als der Fehler auffiel, fand Mercury die Idee so lustig, dass er Weste und Mütze auch bei jedem weiteren Shot wechselte.
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We are the champions – my friends
And we’ll keep on fighting
Till the end
Freddie Mercury meinte einst in einem Statement, dass er beim Writing zu We Are the Champions an Fußball gedacht habe. Er wollte einen Song schreiben, an den sich die Fans festhalten und beteiligen konnten. Das gelang vorzüglich. Gerade bei den legendären Konzerten in großen Fußballstadien, wie im Wembley, stand die Menge bei solchen Hymnen Kopf. Die Menschen schätzten vor allem die positive Energie dahinter.
Noch Jahre nach Mercurys Tod wurde We are the Champions bei der Ehrung des Champions League Siegers gespielt. Natürlich musste das Lied ein wenig theatralischer als eine gewöhnliche Fußballparole sein.
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Inside my heart is breaking
My make-up may be flaking
But my smile still stays on
Als Freddie Mercury bereits schwer von seiner HIV-Erkrankung gekennzeichnet war, schrieb Brian May den Song The Show Must Go On. Im Lied geht es darum, weiterzumachen und das Beste aus seinem Leben rauszuholen. Das tat auch Mercury, der für das Lied noch einmal seine ganze Kraft zusammennahm. Für May ist es eine von Freddies besten Gesangsleistungen. Nur einen Monat vor Mercurys Tod kam die Single auf den Markt. Auf dem letzten gemeinsam mit Mercury aufgenommen Studioalbum Innuendo ist er der zwölfte und letzte Song. Er gilt als Mercurys Vermächtnis.
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Is this the real life?
Is this just fantasy?
Die Nummer 1 in unseren Queen Top 10 ist musikalisch außergewöhnlich und total rätselhaft. Der 5 Minuten 55 Sekunden lange Song gilt als einzigartig in der Pop- und Rockmusik. Passend zum Album A Night at the Opera wird Bohemian Rhapsody als operettenhaft, opernhaft bezeichnet. Genauso einzigartig wie seine Liedkomposition ist sein Text. Freddie Mercury hat nie genau verrat, worum es in dem Song eigentlich geht.
Zum Titel: Das Wort Bohemian bezeichnet im englischsprachigen Raum einen Künstler, der den Konventionen trotzt. Eine Rhapsodie ist eine freie Musikform.
Einem einzelnen DJ ist es übrigens zu verdanken, dass das Lied in seiner Version als Single erschienen ist. Die Musikproduzenten wollten das überlange Stück kürzen, damit es überhaupt gespielt wird. Radio DJ Kenny Everett spielte den Song aber 14-mal während eines Wochenendes. Der Anklang beim Publikum war überwältigend. Die Plattenfirma konnte sich vor Anfragen nicht mehr retten.
Das Video zu Bohemian Rhapsody ist das erste Pop-Video und läutete den Beginn der Musikvideos ein. Produziert wurde es übrigens nur, weil die Rockband keine Zeit für einen Live-Auftritt bei einer BBC-Produktion hatte. Der Rest ist Geschichte. Eine würdige Nummer 1 in unseren Queen Top 10.
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Wie sehr Queen die Leute bis heute bewegt, zeigte sich erst vor kurzem am 1. Juli 2017 im Londoner Hyde Park. 65.000 Fans waren eigentlich zu einem Green Day Konzert gekommen. Als dann aber Bohemian Rhapsody aus den Boxen kam, passierte folgendes. Achtung, akuter Gänsehaut-Alarm!
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Unsere Queen Top 10 reichen eigentlich für die vielen Hits der Kultband bei Weitem nicht aus. Daher hier noch weitere 10 Songs, die sicher ebenfalls zu den besten Liedern der Briten zählen:
Aufmacherfoto: (c) Universal Music
In unserem Hörer-Bereich halten wir dich über die besten Konzerte am Laufenden. Natürlich huldigen wir hier auch anderen großen Musik-Ikonen:
RAMMSTEIN Top-10
BILLIE EILISH TOP-10
JIMI HENDRIX TOP-10
EMINEM TOP-10
ELVIS PRESLEY TOP-10
ROLLING STONES TOP-10
DIE TOTEN HOSEN TOP-10
PET SHOP BOYS Top-10
BON JOVI TOP-10
NIRVANA TOP-10
WHITNEY HOUSTON TOP-10
DAVID BOWIE TOP-10
RAINHARD FENDRICH TOP-10
STING TOP-10
AMY WINEHOUSE TOP-10
BOB MARLEY TOP-10
PINK FLOYD TOP-10
PHIL COLLINS TOP-10
JOHN LENNON TOP-10
THE BEATLES TOP-10
ABBA TOP-10
ROXETTE TOP-10
BRUCE SPRINGSTEEN TOP-10
HERBERT GRÖNEMEYER TOP-10
ELTON JOHN TOP-10
MADONNA TOP-10
FALCO TOP-10
AMBROS TOP-10
FANTA TOP-10
ADRIANO CELENTANO TOP-10
MICHAEL JACKSON TOP-10
ED SHEERAN TOP-10
Klaras redaktioneller Schwerpunkt sind Tipps zu Ausflügen, Bücher, Garten und mehr. Sie hat viele Jahre Erfahrung im Buch- und Freizeitbereich.