
Kennst du schon den einzigen Steppennationalpark in Österreich? Er beheimatet 350 Vogelarten, erstreckt sich über zwei Staaten (Österreich, Ungarn) und kommt dabei ganz ohne Berge aus. Die Rede ist vom Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, den wir euch in Teil 1 unserer Reihe Natur-Ausflüge im Burgenland vorstellen. Auf engstem Raum treffen hier ungewöhnlich viele, teils fast widersprüchliche Biotope aufeinander – und verleihen diesem Teil der UNESCO-Welterbe-Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See seinen ganz eigenen Charme. Dazu kommt: Neben dieser Naturzone wird hier eine Bewahrungszone von einer Vielzahl privater Eigentümer nach strengen Vorgaben bewirtschaftet.
Wir haben uns mit Nationalpark-Ranger Lukas Vendler in Illmitz, dem Besucher- und Informationsstandort auf österreichischer Seite, getroffen und das faszinierende Naturjuwel – im wahrsten Sinne des Wortes – durch unsere Ferngläser genauer unter die Lupe genommen. Warum dieser Nationalpark etwas aus der Reihe tanzt und welche Tiere du zu welcher Jahreszeit in welchen Top-Spots sehen kannst. Das alles verraten wir dir hier mit praktischer Karte. Dazu kannst du dir hier unser Video auf Instagram oder TikTok anschauen.
von Kirstin Kriz und Christina Janousek, 6. 6. 2026
Zwischen der Kleinen Ungarischen Tiefebene und den letzten Ausläufern der Alpen entfaltet sich ein außergewöhnliches Landschaftsmosaik aus Feuchtwiesen, Sodalacken, Sandflächen und dem Neusiedler See mit seinem Schilfgürtel, ergänzt durch die fast baumlose Puszta-Steppe. Südöstlich des Neusiedler Sees liegt mit dem Hanság (Ungarn) bzw. Waasen (Österreich) sogar ein ausgedehntes Gebiet aus Sumpf- und Moorlandschaften – eine ehemals regelmäßig überflutete, leicht dschungelartige und heute stark entwässerte Naturlandschaft.
Du hast richtig gelesen: Der Seewinkel ist eine der westlichsten Steppenlandschaften Eurasiens und Österreichs einziger Steppennationalpark. Er bildet den westlichen Ausläufer einer Vegetationszone, die sich in verschiedenen Ausprägungen bis nach Ostasien erstreckt. Du hast also ein Stück Zentralasien direkt vor deinen Füßen – und dazu eine beeindruckende internationale Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen, mit der du in Österreich kaum rechnen würdest. Die einzelnen Lebensräume funktionieren dabei wie eigene kleine Welten innerhalb eines größeren ökologischen Gesamtsystems – mit eigenem Mikroklima, eigener Vegetation und ganz unterschiedlichen Bewohnern. Details zur erstaunlichen Entstehungsgeschichte und Bewirtschaftung des Nationalparks verraten wir dir am Ende des Artikels.

Zuerst aber zum perfekten Startpunkt für deinen Ausflug. In Illmitz, dem Tor zum Nationalpark, befindet sich das Bildungszentrum mit einer seit 2020 neu konzipierten Dauerausstellung über den Park. Zugleich ist es Ausgangspunkt für sämtliche Touren, auf denen du mit einem Fernglas ausgestattet wirst. Viele davon sind sogar barrierefrei. Das ganze Jahr über werden hier – bei jedem Wetter – unterschiedliche Exkursionen angeboten, natürlich abgestimmt auf die jeweilige Jahreszeit und die Tier- und Pflanzenwelt, die dann im Fokus steht.
Touren können dabei individuell, in Gruppen oder mit persönlichen Rangern gebucht werden, u. a. auch mit dem eigenen Fahrrad und dem E-Bike. (Hier findest du mehr Infos zu den unterschiedlichen Touren). Selbst für Schulklassen und Kindergärten gibt es maßgeschneiderte Angebote. Die Öffnungszeiten findest du am Ende des Artikels in unserer Factbox. Für einige Orte lohnt sich der Besuch des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel besonders. Wir stellen dir unsere Favoriten vor und verraten dir, was sie so besonders macht.

Der höchste Aussichtsturm in dem Gebiet steht in der „Hölle“, einem Ortsteil von Illmitz. Keine Sorge, hier betrittst du nicht die Pforten des Teufels. Der Ursprung des Ortsnamens gibt bis heute Rätsel auf. Vermutlich entstammt er der ursprünglichen Bezeichnung „Auf der Höhe“, woraus dann im Laufe der Jahrhunderte die „Hölle“ wurde. Möglich ist auch, dass die Bauern, die ihre Arbeit im Sommer bei unangenehm hohen Temperaturen verrichteten, den Ort umgangssprachlich verfluchten. Eine andere Theorie, die auch unser Ranger Lukas Vendler vertritt: „Helja“ bezeichnete im Mittelhochdeutschen die am weitesten vom Dorf entfernten Felder einer Gemeinde. In Illmitz etwa 7 km entfernt, also früher nur mit großem Aufwand zu erreichen.
Die Warte ist etwa 15 Meter hoch und bietet einen großartigen Panoramablick über den Nationalpark. In der flachen Landschaft wirkt die Weite hier beinahe grenzenlos. Von dort aus siehst du nicht nur die Sodalacken (z. B. den nach dem Schwefelwasserstoffgeruch benannten Oberen Stinkersee), den Neusiedler See und seinen Schilfgürtel, sondern auch bis zum Leithagebirge und in die Region rund um das ungarische Sopron. Der Neusiedler See, dessen Wasser ähnlich wie jenes der Sodalacken einen natürlichen Salzgehalt aufweist, lässt mit seinen schäumenden Wellen und dem weiten Horizont von hier oben beinahe Meeresstimmung aufkommen.

Ein weiteres Highlight, der Illmitzer Zicksee, befindet sich gleich beim Kirchentellinsfurter Platz. Besonders spannend ist hier der hohe Salzgehalt im Boden, der in trockeneren Perioden durch weiße Ausblühungen am Ufer zu sehen ist. In den Sommermonaten können diese sogenannten Sodalacken auch komplett austrocknen. Solche salzhaltigen Lacken kommen im europäischen Binnenland selten vor, bieten aber einen tollen Ort, um Vögel zu beobachten. Hier können sogar gelegentlich kleine tornadoartige Stürme ihr Unwesen treiben. Wir haben bei unserem Besuch vor allem Wattvögel (z. B. Stelzenläufer oder Säbelschnäbler) beobachtet, die im Wasser nach Nahrung wie kleinen Krebstieren gesucht haben. Manche davon, etwa Feenkrebse oder Triops, gelten als urzeitliche Arten, deren Vorfahren bereits lange vor den Dinosauriern existierten. Andere Tiere, die bisher nahe der Sodalacken gesichtet wurden, sind Seeadler, Kiebitze, Silberreiher und – als absolute Ausnahme – auch Flamingos.
Auch hier hat man hat das Gefühl, eine Meeresküste mitten im Binnenland vor sich zu haben: „Viele der Wattvögel und Pflanzenarten, die hier vorkommen, sind eigentlich eher aus Küstenregionen bekannt“, erklärt uns Lukas. Tatsächlich lagen in ferner geologischer Vergangenheit – vor rund 13 Millionen Jahren – große Teile der heutigen Pannonischen Tiefebene unter Meer. Als sich dieses sogenannte Pannonische Meer allmählich zurückzog, blieben salzhaltige Ablagerungen im Boden zurück. Später prägte ein trockenes, steppenartiges Klima die Region zusätzlich. Bis heute transportiert das Grundwasser Salz an die Oberfläche und schafft so die Grundlage für die charakteristischen Sodalacken des Seewinkels.

Lukas hebt die Sodalacken als von extremen Gegensätzen geprägten Lebensraum hervor:„Besonders beim Illmitzer Zicksee treffen feuchte mitteleuropäische/„alpine“ Einflüsse und trockene pannonische Steppenluft aufeinander.” Damit die Lacken, die weder Zu- noch Abfluss haben und stark von Regen- und Grundwasser abhängig sind, als spezielle Lebensräume erhalten bleiben, sind sie auf extreme Bedingungen wie Trockenheit, Salz und schwankende Wasserstände angewiesen. Doch zu wenig Salz, d. h. wenn der Grundwasserspiegel fällt und kein Salz mehr über die Kapillarkräfte aus dem Boden nachtransportiert wird, fördert die Ausbreitung von Schilf, Gräsern und Büschen. Gleichzeitig gehen hoch spezialisierte salztypische Pflanzen wie Queller oder Salzkresse zurück.
Heute gibt es im Gebiet nur noch rund 40 bis 50 solcher Sodalacken. Veränderungen in diesen sensiblen Lebensräumen führen auch zu Rückgängen bei spezialisierten Arten, die auf die Sodalacken als Rast- und Nahrungsraum angewiesen sind – etwa bei Arten wie der Löffelente oder dem Säbelschnäbler. Um das System zu stabilisieren, werden Wasserstände teilweise über Entwässerungs- und Rückhaltungsmaßnahmen und Grabenstaue gesteuert. Gegen die Ausbreitung von Schilf und Verbuschung kommen außerdem Beweidung, Mahd und Entbuschung zum Einsatz, um die offenen, salzgeprägten Lebensräume zu bewahren. Hier macht uns Lukas auf LIFE PANNONIC SALT aufmerksam: „Das ist ein Projekt, in dem die Bevölkerung einen Überblick über die wichtigsten Pflegemaßnahmen zum Erhalt der Lacken erhält.” Bei unserer Tour hat er uns sogar komplett verlandete Stellen gezeigt.

Rund 180km² Schilfgürtel umgeben den Neusiedler See und dieser bietet eine riesige Brutfläche für Vögel. Durch die doch ein wenig salzige Brise, die hier deutlich zu spüren ist, fühlt man sich gleich wie am Meer. Wenn du dann noch Möwen beim Brüten zuschauen kannst und auf den Stegen gehst, die am Schilf entlangführen, ist das Urlaubsfeeling perfekt. Hier sind Fischotter, Moorenten, Drosselrohrsänger, Lachmöwen und Purpurreiher zu beobachten. Ebenso kommen Biber im Gebiet vor.

Diesen Ort empfiehlt unser Guide Lukas besonders – einerseits wegen des schönen Überblicks über den Schilfgürtel, andererseits wegen der Weidetiere, die du hier zu Gesicht bekommst. Besonders bekannt ist eine Weidefläche mit weißen Eseln, dem sogenannten Österreichisch-Ungarischen Weißen Barockesel, der seinen Ursprung in der Barockzeit in Ostösterreich und Ungarn findet. „Es handelt sich nicht um Albinos, sondern um eine der seltensten Haustierrassen, die am Hof als eine Art Modeerscheinung gezüchtet wurde”, so Lukas. Ein Statussymbol des Adels also, nachdem man sie nicht für harte landwirtschaftliche Arbeit einsetzte.
Vogelbegeisterte werden hier auf ihre Kosten kommen und mit etwas Glück zum Beispiel einen Rotfußfalken erspähen. Das Sandeck ist ein ruhiger Platz, an dem keine Autos fahren und auch ein toller Ort, um schöne Sonnenuntergänge zu sehen. Am besten für die Vogelbeobachtung eignen sich Ende April oder Anfang Mai. Im November kannst du hier außerdem ein beeindruckendes Naturschauspiel erleben: Das Eintreffen von tausenden Kranichen.

Wer jegliche Art von Tieren beobachten will, ist im Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel bestens aufgehoben. Schon auf der Fahrt zwischen den einzelnen Stationen sehen wir bei unserem Besuch jede Menge Vögel. Besonders die Graugänse begleiten uns durch den ganzen Nationalpark. Neben Bienenfressern oder Rotfußfalken zählt auch der Kuckuck zu den über 350 Vogelarten, die du hier beobachten kannst. Auch Weidetiere wie ca. 250-300 Graurinder, 100 Asiatische Wasserbüffel, Przewalski-Pferde oder weiße Barockesel gehören zu den Bewohnern des Gebiets. Mit etwas Glück siehst du auch die nachtaktiven Goldschakale auf den Wiesen und Weiden. Egal wo du also im Nationalpark unterwegs bist – Tiere wirst du immer sehen.

Generell solltest du auf jeden Fall ein Fernglas mitnehmen, um alle Tiere auch aus weiter Entfernung gut sehen zu können. Um möglichst viel zu erkunden, fährst du am besten mit dem Fahrrad. Dabei darfst du den Wind in dem Gebiet nicht unterschätzen, der kann nämlich zum Teil auch etwas kühler sein. Außerdem gilt: Im Nationalpark besteht ein Wegegebot, und Hunde müssen grundsätzlich an der Leine geführt werden.
Im Winter hast du gute Chancen, Greifvögel wie Seeadler oder Kaiseradler, Eulen sowie Blässgänse, Kornweihen und Raubwürger zu beobachten. Besonders in dieser Jahreszeit konzentriert sich die Vogelwelt auf gut erreichbare Nahrungs- und Rastplätze.
Im Frühling stehen hingegen der Vogelzug, die Vegetationsentwicklung und die ersten Brutvögel im Mittelpunkt. Dann sind auch Arten wie Großtrappe, Kiebitz und Rotschenkel wieder verstärkt im Gebiet zu sehen. In dieser Zeit findet auch alle zwei Jahre die Pannonian Bird Experience (BEX) statt, die unter anderem ein Bird Race umfasst: Dabei haben sowohl Laien als auch Experten zehn Stunden Zeit, möglichst viele Vogelarten zu dokumentieren. Im Rahmen der BEX wird außerdem vermittelt, wie Ornithologinnen und Ornithologen Vögel beringen und welche Monitoring-Programme zur Erfassung der Vogelwelt eingesetzt werden. Die nächste BEX findet von 20. bis 23. April 2028 statt.
Ein Abstecher ins Sandeck – von den Weideflächen mit den weißen Barockeseln bis zum Randbereich des Neusiedler Sees – ist besonders im Frühjahr bei milderen Temperaturen empfehlenswert. Auch der Mai gilt als gute Zeit, um Graugänse zu beobachten.
Weidetiere wie Graurinder oder Asiatische Wasserbüffel kommen immer Anfang Mai auf die Weiden und bleiben teilweise bis Anfang November draußen. Eine Ausnahme sind die Przewalski-Pferde und die weißen Barockesel, die grundsätzlich immer in die Fläche können.

Im Sommer kann es im Nationalpark sehr heiß werden, weshalb es sich empfiehlt, Touren eher in die Morgen- oder Abendstunden zu legen. Die warmen Monate eignen sich besonders für Kanutouren am Neusiedler See, für geführte Nachtwanderungen sowie für die Erkundung des Blütenmeers im Seewinkel, der Steppenlandschaft und der Insektenwelt.
Im Herbst lässt sich der Beginn des Vogelzugs gut beobachten, der ab September einsetzt und im November mit dem Durchzug tausender Kraniche seinen Höhepunkt erreicht. Doch was macht diesen Nationalpark so einzigartig? Und wie ist er überhaupt entstanden?

Wer „Nationalpark“ hört, hat meist sofort Bilder von Orten wie Yosemite oder Yellowstone vor Augen. Man denkt an weite, scheinbar unberührte Natur, die sich selbst überlassen bleibt und klar vom menschlichen Einfluss abgegrenzt ist. Und genau mit diesen Vorstellungen bricht der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel in vielerlei Hinsicht.
Das fängt bereits bei seiner Entstehungsgeschichte an, die eng mit dem Eisernen Vorhang – der einstigen Trennlinie zwischen West- und Osteuropa – verbunden ist. Entlang der Grenze zwischen Österreich und Ungarn entstand über Jahrzehnte ein militärisch abgeschirmter Grenzraum, in dem sich die Natur weitgehend ungestört entwickeln konnte und ein ökologisch wertvoller Rückzugsraum.
Vergleichbare Effekte sind auch aus anderen stark abgeschotteten Grenzregionen bekannt, etwa dem Grünen Band zwischen der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Auch dort konnte sich die Natur über lange Zeiträume hinweg ohne menschliche Nutzung entfalten. Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde die ehemalige Grenzzone zwischen Ungarn und Österreich in den 1990er-Jahren schrittweise von beiden Seiten als Schutzgebiet anerkannt (1991 von Ungarn, 1993 von Österreich) und später auch für Besucher zugänglich gemacht – zunächst der ungarische, anschließend der österreichische Teil. Falls du dich für grenzüberschreitende Ausflugstipps interessierst, wirf übrigens unbedingt auch einen Blick auf unsere Grenzgänger-Serie.

Seitdem bildet der Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel gemeinsam mit den fünf weiteren österreichischen Nationalparks rund drei Prozent der Staatsfläche, auf denen sich wiederum laut Ranger Lukas Vendler rund 85 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten wiederfinden.
Einzigartig ist dabei vor allem eines: Betrachtet man den Nationalpark auf der Karte, zeigt sich schnell, dass er kein von der Zivilisation abgeschotteter Naturraum ist. Seine Bewahrung ist gerade durch das Zusammenspiel mit der umliegenden Kulturlandschaft möglich. So liegen die Orte Illmitz, Podersdorf und Apetlon direkt am bzw. innerhalb des Nationalpark-Gebiets.
Im Nationalpark werden lediglich Weideflächen und Mähwiesen bewirtschaftet. (Auch wenn Weinbauflächen an den Nationalpark grenzen, wird dort selbst kein Wein-, Obst-,Gemüse- oder Ackerbau betrieben). Die Naturzone des Nationalparks (ca. 50 %) ist von der Bewirtschaftung ausgeschlossen, nicht aber die Bewahrungszone (ebenfalls ca. 50 %). Hier geht es allerdings darum, wertvolle, biodiverse Wiesen, Weiden und Sodalacken zu erhalten, also nicht um profitorientierten Produktverkauf. Bewirtschaftet wird das auf österreichischer Seite rund 100 km² große Gebiet von privaten Eigentümern, vor allem von der Bevölkerung selbst (u. a. Landwirte, Bauern), die an strenge Vorgaben des Nationalparks sowie der EU gebunden sind. Der Nationalpark fungiert dabei als Pächter der bewirtschafteten Grundstücke. Der Bund finanziert ihn zu etwa 50 Prozent, den Rest trägt das Land Burgenland. Im ungarischen Teil, der touristisch wesentlich ruhiger und weniger besiedelt ist, besitzt und verwaltet der Staat deutlich mehr Flächen direkt.
Der Schutz des Lebensraums hat dabei Vorrang vor klassischen Zucht- oder Aufzuchtprogrammen bzw. Wiederansiedlungs-Versuchen bestimmer Arten, da intensive Eingriffe nur begrenzt möglich sind. Fix ist: Der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel ist ein einzigartiger Naturschatz, den du dir unbedingt einmal anschauen solltest.
Factbox Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel
Adresse: Hauswiese 1593, 7142 Illmitz (Nationalparkzentrum)
Anfahrt/Auto: von Wien in einer Stunde über die A4, von Graz über die A2 und S31, Buslinie 290 Haltestelle “Illmitz Nationalparkzentrum”
Anfahrt/Öffentlich: In 1:30 Stunden vom Wiener Hauptbahnhof mit dem REX64 nach Neusiedl am See, weiter mit Bus 290 bis Illmitz.
Öffnungszeiten Nationalparkzentrum: April bis Juni: täglich 8 – 17 Uhr; Juli bis Oktober: Mo. – Fr. 8 – 17 Uhr, Sa., Feiertag 10-17 Uhr, Sonntag geschlossen; November bis März: Mo. – Do. 9 – 16 Uhr, Fr. 9 – 12 Uhr, Sa., So. & Feiertag geschlossen
3 empfohlene Routen: Hier auf der Nationalpark-Website
Infos zu Touren und Führungen: Hier auf der Burgenland-Tourismus-Seite
Video von unserem Nationalpark-Trip: Hier auf Instagram oder hier auf TikTok
Hier findest du alle Orte, die du unbedingt besuchen musst.
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Aufmacherfoto: (c) heldenderfreizeit.com
Dieser Artikel ist im Zuge einer Kooperation mit dem Burgenland-Tourismus entstanden