
Mit seinen burgenländischen Satire-Videos begeistert der gebürtige Ruster Michael Steiger eine riesige Fan-Gemeinde auf Social Media. Jetzt bringt der 26-jährige Kabarett-Newcomer den Dorftratsch rund um Gerti, Seppl und Co. auf die große Bühne. Sein erstes Solo-Programm mit dem Titel “Grammelpogatscherl-Eskalation” feiert am 24. April in Mattersburg-Premiere. Unser Held des Monats im Interview. Dazu kannst du dir unseren Video-Wordrap mit ihm hier auf Instagram oder hier auf TikTok anschauen.
von Stefanie Riegler, 4. 4. 2026
Nach den ereignisreichen Faschingsveranstaltungen freut sich die Gerti besonders auf den Frühlingsbeginn. Da sitzt sie am liebsten mit einem Glas “Fritschante” in der Sonne, wenn sie nicht gerade der Gitti in der Backstube oder dem Franz in der Trafik den aktuellsten Dorftratsch berichtet: Etwa vom neuen Backhendl-Dealer im Ort, vom Postler, der verdächtig oft die Nachbarin besucht oder vom “Wallner-Bua”, der von seiner Freundin verlassen wurde. Gertis Sohnemann Manfred hat seiner Marlene zu Weihnachten einen Heiratsantrag gemacht. Und jetzt fragen sich alle: Wo und wann wird die Hochzeit stattfinden?
Fans auf Social Media wissen Bescheid. Diese Burgenland-Soap hat auf Instagram, TikTok und Facebook ihr Publikum gefunden. Hinter der Story steckt der gebürtige Ruster Michael Steiger, der in seinen Kurz-Videos in die Rolle der Gerti schlüpft. Über 20.000 Follower feiern den burgenländischen Humor und wollen wissen, wie es weitergeht. Dabei war das alles gar nicht geplant.
Nun bringt der 26-jährige Kabarettist und Schauspieler das Universum rund um Gerti auf die große Bühne. Sein erstes Solo-Programm mit dem Titel Grammelpogatscherl-Eskalation feiert am 24. April in Mattersburg Premiere. Alle angekündigten Termine waren innerhalb weniger Minuten bzw. in wenigen Stunden ausverkauft. Steiger hat mit seinem burgenländischen Humor einen Nerv getroffen. Wie ist die Idee für seine satirischen Kurz-Videos entstanden und was dürfen sich die Fans von seinem Kabarett-Programm erwarten? Wir haben Michael Steiger in seinem Lieblingscafé in der Burggasse 24 in Wien-Neubau, zum Interview getroffen. Schau dir unbedingt auch unseren witzigen Video-Wordrap auf TikTok oder Instagram an.
Mit deinen burgenländischen Satire-Videos rund um die Gerti bist du zum neuen Kabarett- und Comedystar avanciert – wie ist die Idee für diese Videos entstanden?
Relativ unverhofft. Ich hatte eine kleine Notlage: Keine Auftritte, keine Engagements, Flaute nach der Schauspielschule. Es war eigentlich als Übung gedacht, um diese leere Zeit zu überbrücken, ohne jemals zu wissen, wo das Ganze hingeht. Ich hab das Gefühl, wenn man nicht regelmäßig auf einer Bühne steht, fängt man fast wieder bei Null an. Ich wollte eher mein Gewissen beruhigen, dass ich irgendwas mache und durch das Online-Stellen den Mut aufbringen, mich zu zeigen.

Das erste Video habe ich letzten Sommer im Kroatien-Urlaub hochgeladen, als ich deutsche Touristen beobachtet und das Szenario dann in den burgenländischen Dialekt umgemünzt habe. Das waren aber noch Videos ohne Kontext. Alles was dann passiert ist, war eine Aneinanderreihung von glücklichen Zufällen. Plötzlich haben die Leute interagiert in den Kommentaren und Nachrichten und wollten wissen, wie es weitergeht. Mittels Publikumsvoting entstanden dann auch die Namen der Figuren. Das war eigentlich nie der Plan.
Mittlerweile ist das eine richtige Soap mit Manfred und Marlene, die bald heiraten werden, Gerti, die mit ihren Freundinnen auf Thermenurlaub fährt oder “da Sabine ihrn Buam”, dem der Führerschein abgenommen wurde – wie überlegst du dir die Story? Gibt es ein Skript?
Nein, es gibt kein Skript und auch keine Notizen. Ich überlege mir nur den Ort, wo das Szenario spielt, also in der Bäckerei, beim Arzt oder in der Trafik und dann bau ich meine ganze Technik auf und fange spontan an. Meistens nehme ich zehn Minuten Monolog auf. Natürlich muss man ganz viel verwerfen, so wie in jedem kreativen Prozess. Ich könnte mir gut vorstellen, von dem rausgeschnittenen Material noch zehn oder 20 Videos zu machen.
Kommentare und Fragen der User:innen verwertest du aber meistens in den darauffolgenden Videos.
Diese Fragen in den Kommentaren sind so ähnlich wie ein Improvisationstheater, wenn jemand hineinruft und das greife ich dann auf. Jetzt hat sich so ein kleines Universum gebildet.
“Die Gerti gibt’s wirklich.”
Kannst du schon verraten, wie die Geschichte rund um Manfred und Marlene weitergeht?
Der neue Backhendl-Dealer im Dorf wäre natürlich eine Top-Location für die Hochzeit. Aber die beiden sind sich noch uneinig beim Termin. Er will heuer noch heiraten, sie erst nächstes Jahr.
Gibt es die Gerti oder einen anderen Charakter aus der Soap wirklich?
Die Gerti gibt’s wirklich, in Form von sieben bis acht Personen, die so ein bisschen als Vorbild dienen. Das sind aber gar keine Leute aus meinem täglichen Leben, sondern eher welche, die mir im Laufe der Zeit entweder beim Zivildienst oder in der Pflegeschule begegnet sind.
Woher holst du dir deine Inspiration?
Überall, aus allen alltäglichen Situationen, wie z.B. heute als ich in Wien angekommen und mit der U-Bahn gefahren bin. Allein was sich bei dieser U-Bahn-Fahrt zugetragen hat (lacht). Ich schau mir ja immer gerne die Leute an und hab ganz vergessen, dass das in Wien ganz unüblich ist. Und auf diesen Vierersitzen hab ich dann wohl jemanden zu lange beobachtet, der hat mich dann schon ganz komisch angesehen und sich gedacht “Was ist mit dem?”. Und als ich ausgestiegen bin, haben mich wieder zwei Leute gemustert, da hab ich ihnen dann auch noch “Grias eich” zugerufen. Da hab ich gemerkt: “Ich war zu lange im Burgenland” (lacht).
“Seitdem ich wieder im Dialekt spreche, merke ich, ich kann überall daheim sein.”
Warum kommt der burgenländische Dialekt bei den Leuten so gut an?
Ich glaube, es ist gar nicht speziell der burgenländische Dialekt, sondern der Dialekt an sich, egal wo jemand herkommt. Auch viele Leute aus anderen Bundesländern schreiben mir. Meine beiden Omas hatten ein Kaffeehaus und eine Frühstückspension. Aus dieser Zeit stammen diese ganzen Ausdrücke, die ich gerne in den Videos verwende, wie z.B. “Muschgadl” oder “Fludriwusch”. Da freuen sich viele User, weil sie diese Begriffe schon lange nicht mehr gehört haben.

Und unabhängig von der Sprache, Leute wie die Gerti gibt’s überall. Ich denke, der Trend geht wieder zurück zum Dialekt. Das ging ja in den letzten Jahren ein bisschen verloren. Die Kinder am Land reden daheim gar nicht mehr Mundart. Aber wie ich bemerkt habe, kann man sich durch Dialekt und Sprache seine Heimat wieder zurückholen. Als ich vor fünf Jahren nach Wien gezogen bin, habe ich sehr viel Hochdeutsch gesprochen. Aber erst seitdem ich wieder im Dialekt spreche, merke ich, ich kann überall daheim sein.
Du kennst dieses Dorfleben ja persönlich, bist in Rust aufgewachsen – bist du eher Land- oder Stadtmensch?
Ich habe eine Wohnung in Eisenstadt und eine in Wien. Jetzt im Moment bin ich öfter im Burgenland und merke, dass ich dort besser arbeiten kann. Die frische Luft ist gut für den Prozess. Ich könnte mir aber nicht vorstellen, die Wohnung in Wien aufzugeben. Das was ich jetzt gerade erleben darf, passiert den wenigsten Künstler:innen, egal wo sie herkommen. Das vermisse ich am Burgenland ein bisschen, dass es nicht so viele Kulturangebote gibt. Ich war z.B. in meiner Kindheit im Burgenland nie im Theater. Da tut sich jetzt zum Glück ein bisschen was. Christoph Krutzler wird nun Künstlerischer Leiter der Sparte Erwachsenentheater in den Kulturzentren Burgenland: Das find ich super, weil die Leute im Burgenland auch Kultur genießen wollen. Da haben wir noch Aufholbedarf.
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Wie erklärst du dir den Erfolg deiner Videos?
Der Erfolg liegt daran, dass es so banale Situationen sind, die einfach tagtäglich passieren. Manche Leute erkennen sich ja in den Figuren wieder. Ich persönlich bin ja auf Social Media oft überfordert von den ganzen Schönheits- und Selbstoptimierungsvideos. Vielleicht reizt die Leute, dass die Gerti ganz normale Sachen macht und Fritschante trinkt am Wochenende. Es ist unkompliziert.
“Wir Burgenländer sind schonungslos ehrlich”
Was unterscheidet die Burgenländer:innen von anderen Leuten aus den Bundesländern?
Ich hatte immer das Gefühl, dass wir Burgenländer offen und gastfreundlich sind. Von einer Journalistin habe ich dann aber gehört, dass sie das eher nicht so wahrgenommen hat, als sie selbst ins Burgenland gezogen ist. Da muss man wohl unterscheiden, ob man von dort kommt oder es einen dorthin verschlägt. Was man aber definitiv sagen kann ist, dass wir schonungslos ehrlich sind. Ein bisserl goschat vielleicht. Sehr direkt, aber immer so verpackt, dass man nicht eingeschnappt sein kann. Die Grundhaltung ist eine sehr liebevolle, deshalb können wir uns sprachlich vielleicht ein bisserl weiter aus dem Fenster lehnen (grinst).
Dein erstes Solo-Programm Grammelpogatscherl-Eskalation feiert am 24. April in der Bauermühle in Mattersburg Premiere – was dürfen sich die Fans erwarten?
Ich versuche eine Mischung aus Gerti und Michael auf die Bühne zu bringen. Es ist kein klassisches Stand-Up-Comedy, sondern ein Kabarett mit Handlung und da passen Gertis Geschichten genauso hinein wie meine eigenen. Ich bin gespannt, was die Leute danach sagen.

Und es wird auch ein bisschen musikalisch. Ich bin ein großer Fan von Musik und Austropop. Der Kevin, mein Musiker, wird mich auf der Bühne begleiten. Er ist ein wahnsinnig guter Sänger und Gitarrist und ich hab drei Jahre lang studiert, dass ich so tue, als könnte ich singen (lacht).
Wie ich gelesen habe, wird es auch After-Show-Partys nach den Vorstellungen geben.
After-Show-Party klingt immer so wahnsinnig “wüd” (lacht). Es wird eher so ein Get-Together mit den Leuten, weil ich gerne meine Fans kennenlernen möchte. Ich bin einfach neugierig, woher sie kommen und wie es ihnen gefallen hat. Es wird auch ein bisschen Merch geben und ich stehe für Fotos zur Verfügung.
“Das hat mich etwas überrollt”
Die ersten Vorstellungen in Mattersburg und Eisenstadt waren innerhalb von Minuten ausverkauft – wie hat sich das für dich angefühlt?
Mit dem habe ich gar nicht gerechnet, das hat mich etwas überrollt. Meine Tante hat schon im Vorhinein gemeint, ich solle doch gleich noch mehr Termine festlegen. Aber wir mussten ja zuerst mal schauen, ob die Leute überhaupt kommen wollen. Alle sehen nur die Zahlen auf Social Media. Einen Like-Button kann man ja schnell mal drücken, aber ob die Leute dann auch was dafür zahlen und extra hinfahren wollen, sich einen Babysitter organisieren und extra früher von der Arbeit heimgehen, das ist schon mit viel mehr Aufwand verbunden. Aber jetzt weiß ich: Meine Tante hatte recht. Sie hat mir eh gleich geschrieben: “I hobs da gsogt.”
Wann gibt es weitere Termine in anderen Bundesländern?
Zwei Termine in Wien und Niederösterreich sind mittlerweile fixiert. Für die Steiermark ist auch etwas im Gespräch. Ich habe schon vor mit dem Programm auf große Tour zu gehen.
Du hast deinen Job als Sozialarbeiter in einer WG vor wenigen Monaten aufgegeben, um dich voll auf das Kabarett zu konzentrieren. Trotz deines jungen Alters hast du beruflich schon einiges erlebt: Lehre im Einzelhandel, Pflegeausbildung und Schauspielschule. Wie hat dich das geprägt?
Ich habe nach dem Abschluss meiner Lehre zum Einzelhandelskaufmann für mehrere Monate auf einem Mittelmeer-Kreuzfahrtschiff in einer Boutique gearbeitet. Eigentlich habe ich erst dort so richtig das Theater kennengelernt. Die Theaterbühne befand sich ganz in der Nähe von dieser Einkaufsstraße am Schiff. Immer wenn Showtime war, kamen keine Leute mehr ins Geschäft und ich habe alles mitbekommen von den Aufführungen. Die haben da Musical-Vorstellungen aufgeführt mit Tänzern und Artisten, die von der Decke gesprungen sind und ich fand das total aufregend. Nach rund eineinhalb Monaten habe ich mich dann dem Show-Team angenähert und sie mit Fragen gelöchert. Für mich war das damals total faszinierend, dass Leute aus dem Team Musical studiert haben. Das war der erste Ansporn, dass man sowas ja wirklich beruflich machen könnte, aber richtig getraut habe ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Ich bin dann zurück nach Österreich gekommen und habe eine Pflegeausbildung gestartet. Rückblickend betrachtet war das wieder der sichere Weg. Dann kam Corona und ich hab in einem Pflegeheim gearbeitet. Während eines Lockdowns habe ich mich dann erstmals mit den Aufnahmekriterien für eine Schauspielschule beschäftigt und schließlich dann in der dreijährigen Elfriede-Ott-Schauspielschule begonnen und 2024 abgeschlossen. Aber weil es keine Engagements für mich gab, habe ich wieder in der Pflege gearbeitet, zuletzt in einer WG für Menschen mit Behinderung.
Du hast beim AMS einen Schauspielworkshop bei Julia Cencig besucht – wie war das für dich? Was konntest du mitnehmen?
Das war sehr cool: Bühnenvorsprechtraining sieben Wochen lang. Ich habe dort Sachen kennengelernt, die mir während meiner Schauspielausbildung gar nicht begegnet sind. Wir haben uns viel mit persönlichem Impulsen und Kindheitserinnerungen auseinandergesetzt. Es war sehr psychologisch, wir haben viel mit Mediation gearbeitet. Julia hat da einen sehr sicheren Rahmen geschaffen. In all den Jahren an der Schauspielschule habe ich es nicht geschafft, mich richtig zu öffnen oder zu weinen. Und mit Julias Hilfe konnte ich dieses Gefühl in mir abrufen. Das war wahnsinnig wertvoll. Und sie hat mich in meinem komödiantischen Talent auf jeden Fall bestärkt.
Wie sieht es mit deiner Schauspielkarriere aus? Bekommst du jetzt durch deinen Social-Media-Hype Angebote für Film- oder Theaterrollen?
Es hat sich bislang niemand bei mir gemeldet. Ich wäre auf jeden Fall offen dafür. Ich würde wahnsinnig gerne in einer Komödie mitspielen, wenn ich im Dialekt sprechen dürfte.
Welche Kabarettisten schaust du dir gerne privat an?
Viele. Natürlich mag ich den Thomas Stipsits sehr gerne. Gerade im Burgenland gibt’s viele tolle Schauspieler und Kabarettisten, wie auch Eva Maria Marold oder Lukas Resetarits. Ich bin auch ein großer Fan von Katharina Strasser.
In welcher Location würdest du gerne auftreten?
Ich freue mich sehr auf meinen Auftritt in Wien im Casanova. Das ist meine absolute Lieblingslocation. Was mich sonst sehr reizen würde, sind richtige Theaterhäuser, wie zum Beispiel das Volkstheater. Die Wiener Stadthalle oder der Römersteinbruch in St. Margareten wären auch schön. Aber ich bin flexibel. Ich freue mich über jede Kellerbühne, wenn “mein Ramsch auffi passt”.
Wieviele Sachen hast du denn mit?
Jo, do steht scho a bissl wos umatum (lacht).
Zur Person: Michael Steiger kommt ursprünglich aus Rust und begann nach der Schule eine Lehre zum Einzelhandelskaufmann. Später absolvierte er eine Ausbildung als Pflegeassistent, bevor er im Jahr 2021 nach Wien zog und auf der Schauspielakademie Elfriede Ott Schauspiel studierte. 2024 schloss er mit der Bühnenreifeprüfung ab.
Alle Infos und Termine zum Kabarett-Programm “Grammelpogatscherl-Eskalation” findest du hier!
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Aufmacherfoto: (c) Verena Fink
Wordrap: Stefanie Riegler und Verena Fink/heldenderfreizeit.com
Stefanie Riegler ist seit 2009 als Journalistin tätig. Sie liebt das Wiener Stadtleben, geht gerne auf Reisen oder auf Konzerte und schätzt besonders österreichische Filme.