Vom euphorischen Popfeuerwerk eines RIAN über die kompromisslose Klangwucht von ATZUR bis hin zur berührenden Intimität einer Kiiwi. Von der rauen Wiener Coolness eines Voodoo Jürgens bis zur selbstbewussten, kraftvollen Selbstermächtigung von Ava Fina. Wir zeigen dir die beste neue Musik aus Österreich im Winter 2025/26. Ob hymnische Alben, persönliche Debüts oder starke Singles zwischen Pop, Indie und Alternative: Der Musikwinter bringt frische Stimmen ebenso wie etablierte Artists, die neue Facetten von sich zeigen. Entdecke die spannendste neue Musik aus Dezember, Jänner und Februar – Alben, EPs und Singles, die der kalten Jahreszeit den perfekten Soundtrack bringen. Zum Reinhören findest du unten unsere Spotify Playlist.
von Patrick Meerwald, 24. 1. 2026
Lass dich von starken Stimmen, mutigen Sounds und ehrlichen Geschichten durch kalte Tage und lange Nächte begleiten. Ob als Soundtrack für konzentrierte Stunden, nächtliche Gedanken oder gemütliche Abende – unsere Auswahl an neuer Musik liefert die passende Atmosphäre. In unserem Überblick findest du alle wichtigen Infos zu den Veröffentlichungen im Dezember, Jänner und Februar, ergänzt durch eine Spotify-Playlist zum Eintauchen und Wiederentdecken.

Die “Holy Molys” haben es wieder getan. Nach großartigen Jazz-Hommagen an Amy Winehouse, Michael Jackson oder auch AC/DC haben sie uns den Start ins Jahr 2026 mit einem Queen-Album versüßt. Acht große Hits der Rock-Größen werden von der Truppe in ein neues musikalisches Gewand gepackt. So soll Cover oder Tribute klingen: Die Größen ehren und doch mit eigenen raffinierten Twists und Turns versehen. Von Vorteil ist auch die große musikalische Klasse, die jedes einzelne Mitglied der Holy Moly Jazzband Deluxe mitbringt. Wer dieses Album abspielt, verliert sich rasch in einer genussvollen Trance.

Meilensteine der Vergangenheit haben ihren rechtmäßigen Platz in unserer Auswahl der besten Neuerscheinungen auch verdient. Besonders wenn sie eine so bewegte Geschichte wie Songs For The Exhausted von Naked Lunch erzählen. Die Kärntner Formation stand zur Jahrtausendwende nach einer turbulenten Dekade zwischen New Yorker Luxushotels und geplatzten Millionendeals vor dem finanziellen und emotionalen Ruin. Doch statt aufzugeben, wählte die Band den radikalen Neubeginn: Über drei Jahre lang tüftelten sie gemeinsam in absoluter Isolation an einem Werk, das schließlich 2004 zu einem Wendepunkt in die richtige Richtung der Band werden sollte. Pünktlich zum 22-jährigen Jubiläum feiert dieser Klassiker im Jänner seine Wiederveröffentlichung und ist damit endlich auch erstmals auf Vinyl erhältlich.
Das neueste Album von Harry Sokal ist eine Widmung an seinen langjährigen Weggefährten Joe Zawinul. Die CD entstand aus einem Mitschnitt eines Konzerts im Grazer Jazz-Club „Stockwerk“. Sokal spielt darauf in einer Trio-Besetzung mit Herbert Pirker (Drums) und Jojo Lackner (Bass). Inspiriert von Zawinuls Vorliebe für Weltmusik und starke Grooves, steht der Rhythmus im Zentrum. Ein Herzstück des Albums ist eine neue Version des Zawinul-Klassikers In A Silent Way. Sokal nähert sich dem Stück zunächst zart und träumerisch, bevor er in den bekannten Groove der Miles-Davis-Version wechselt. Obwohl es ein Live-Album ist, investierte Sokal rund 300 Arbeitsstunden in seinem Heimstudio, um die Aufnahmen nachzubearbeiten und zu verfeinern.
Die in Köln geborene und in Wien lebende Musikerin beweist auf dem Neuling Rose Thorne eine enorme künstlerische Selbstständigkeit. Sie schreibt nicht nur alle Songs selbst, sondern greift zu Klavier und Gitarre, leitet ihre Band The Rosettes und gestaltet sogar ihr Artwork eigenständig. Ihr zweites Studioalbum Rose Thorne untermauert eindrucksvoll, warum sie als eine ganz besondere Stimme der aktuellen Musikszene gilt. Es bietet einen Sound, den die Künstlerin selbst als „Prog Soul Pop“ definiert. Es geht um Themen wie das Ende toxischer Beziehungen, Selbstermächtigung und den Mut zur schmerzhaften Ehrlichkeit.
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Mehr InformationenIn seinem musikalischen Schaffen verwebt Lukas Oscar zeitgenössisches Songwriting mit Indie-Elementen und melancholischem Pop zu einem dichten emotionalen Gesamtbild. Klanglich setzt er auf einen spannungsreichen Kontrast: Seine sanfte, weiche Falsettstimme trifft auf ein gelungenes Zusammenspiel aus hellen Synthesizern, verzerrten Bässen und markanten Hooks. Inhaltlich lässt er generell keinen Raum für Beschönigung. Dennoch verfällt seine Musik nie zu sehr in den Schwermut. Seine ehrliche Aufarbeitung persönlicher Themen bekommen Raum und doch findet man als Hörer:in rasch genug Möglichkeit sich darin selbst zu entdecken. So auch bei seiner neuen Musik und dem Album Everything’s Built To Last.

Mit Mescalero Ranger präsentiert die Wiener Garage-Rock-Formation Reverend Stomp ihr neuestes Album. Darauf gibt es elf Songs, die den zeitlosen Sound zwischen staubigem Blues, Desert Sound und Surf Rock förmlich zelebriert. Um die ungefilterte Energie ihrer Live-Performances einzufangen, wurde das Album direkt live in einem Studio in Dornbirn eingespielt. Dass die Gruppe für die ganz große Bühne bereit ist, beweisen sie aktuell mit dem Titelstück Mescalero Ranger, mit dem sie offiziell beim österreichischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest am 20. 2. ins Rennen gehen. Statt sich kurzlebigen Trends zu beugen, transferiert das Quartett die musikalische Vergangenheit authentisch in die Gegenwart. Live gibt es das Vierergespann übrigens am 31. 1. im LOOP am Gürtel zu erleben!
Mit „Dahoam“ öffnet Chris Steger einen sehr persönlichen Langspieler, in dem Heimat nicht als fixer Ort, sondern als emotionaler Zustand verstanden wird. Das Album beinhaltet insgesamt 13 Lieder, die vom Ankommen und Weggehen, von Nähe, Verlust und Selbstbehauptung erzählen. Es verdichten sich alltägliche Beobachtungen zu Momentaufnahmen. Die Lieder mit bestens gesetzten hymnischen Passagen strotzen vor Live-Energie. Klare Melodien treffen auf ehrliche Texte, die bewusst Raum für Identifikation lassen.

Am 6. Februar 2026 erreicht die Erfolgskurve des Kärntners RIAN ihren nächste Höhepunkt: Mit Blumendisko erscheint sein mit Vorfreude erwartetes Debütalbum. Das Werk bündelt die gesamte künstlerische Bandbreite des Musikers, der sich in Rekordzeit zum „Songwriter des Jahres 2025“ entwickelt hat. Im Fokus steht RIANs einzigartige Fähigkeit, Humor, pure Lebensfreude und ehrliche Emotionen in mitreißende Pop-Hymnen zu verwandeln. Während Hits wie das platinprämierte Verwandtschaftstreffen oder der virale Erfolg Schwarzes Schaf den Weg ebneten, liefert das Album nun den kompletten Soundtrack für die herrlich unperfekten Augenblicke des Alltags.
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Mehr InformationenMit dem visionären Konzeptalbum VVVVV entwirft das Wiener Trio Lucy Dreams eine faszinierende Zukunftsvision: Den Aufstieg der Menschheit in eine fünfte Dimension, in der technologische Innovation und menschliche Intuition eins werden. Die Band – bestehend aus Zero, One und dem KI-Mitglied Lucy – erschafft auf zehn miteinander verwobenen Tracks eine klangliche Reise, die sich von kosmischen Weiten bis hin zu tiefen emotionalen Abgründen erstreckt. Die Band versteht sich als Vorreiter des „SonicWaveArtPop“. Ihr künstlerischer Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass menschliche Kreativität und künstliche Intelligenz gemeinsam wachsen können. Als vollwertiges Bandmitglied steuert ihr KI-Member Lucy Melodien sowie Songtexte bei und eröffnet neue ästhetische Horizonte.
Daraus entfaltet sich eine wundervolle Kollaboration zwischen Mensch und Maschine. Am 11. März 2026 lässt sich diese Kollaboration radikal exklusiv live erleben, wenn Lucy Dreams das Album in einem immersiven 270°-Lichtsetting vor nur 100 Gästen als grenzenlose Erfahrung zwischen Mensch und Maschine inszenieren.

Mit ihrem zweiten Album festigen ATZUR ihren Status als visionäres Duo, das zwischen Alternative-Pop und Hyperpop eine völlig eigene und epische Klangwelt erschafft. Dass nur zwei Musiker ausreichen, um eine solche kraftvolle Energie zu entfachen, beweisen sie nicht nur im Studio, sondern auch live. Aber zurück zum Album. Dieses Stück neue Musik ist eine Hymne für Hochsensibilität und Selbstermächtigung, das rohe Emotionen wie Wut in heilende Schönheit verwandelt. Während der Titelsong Humble mit massiven Synthesizern und einer Stimme zwischen Anmut und Entschlossenheit beeindruckt, bricht beispielsweise hate me als Hybrid aus Hyperpop und Reggaeton mit Konventionen und feiert die radikale Selbstliebe. Dieser Longplayer gibt denen Energie, die sie besonders suchen!
Mit ihrem Erstlingswerk Cerberus liefert Sanna Frankie eine tiefgreifende musikalische Bestandsaufnahme ab. Das Album dient als kraftvolle und zugleich feinsinnige Aufarbeitung persönlicher sowie kollektiver Herausforderungen: Es geht um die Wirren des Reifeprozesses, die Suche nach der eigenen Identität und die Konfrontation mit mentalen Abgründen. Namensgebend ist die mythologische Figur des Cerberus, die die Sängerin als Sinnbild für ihre Erfahrungen mit Derealisation nutzt. Dieser „innere Wächter“ wird im Titelsong als Schutzschild beschrieben, den es abzustreifen gilt, um den Weg in ein wahrhaftiges, autonomes Leben freizumachen. Als letzten Vorboten vor dem Erscheinen des Albums schickte Anfang Jänner die Künstlerin die Single you & i ins Rennen.
Mit ihrer aktuellen EP Sie sagt 1 2 3 4 setzen Die Buben im Pelz ihre Auseinandersetzung mit dem Werk von Lou Reed fort. In vier Stücken rücken sie weibliche Figuren und deren Perspektiven ins Zentrum und übersetzen ikonische Motive in den Wiener Dialekt. Die Songs bewegen sich zwischen reduzierter Melancholie und drängender Dramatik, getragen von einer dichten, oft dunklen Atmosphäre. Klanglich dominieren minimalistische Arrangements, die Raum für Sprache, Spannung und Zwischentöne lassen. Statt bloßer Hommage entsteht eine eigenständige Interpretation, die bekannte Vorlagen neu kontextualisiert. Hier eine Hörprobe.

Der gebürtige Linzer Fex hat seine erste eigene EP herausgebracht. Sie sprüht nur so vor Authentizität und beeindruckendem Storytelling. Hörer:innen bekommen ein Porträt eines Künstlers kredenzt, der mit einer Idee im Gepäck loszog und nun, irgendwo zwischen der vertrauten Provinz und dem Wiener Asphalt, noch immer herausfindet, wohin ihn sein Weg musikalisch und auch generell führt. Die Produktion selbst hat passend dazu eine erfrischende Rohheit, fernab von glattgestriegelt und in irgendeine Schablone gepresst. Immer mutig und experimentell. Stilprägend ist vor allem der kompromisslose Einsatz des Dialekts: Fex singt und rappt genau so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Dieser Ansatz dient als Mittel emotionaler Identifikation. Der Dialekt und Fex’ gewählte Wortwahl transportieren eine Unmittelbarkeit, die im Hochdeutschen oft verloren geht.
Melancholie trifft auf Hoffnung. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung Winter gewährt die Sängerin Kiiwi tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt. Der Song thematisiert unverblümt Depressionen, das Erleben innerer Leere und die Suche nach einem Ort, an dem man sich zu Hause fühlt. Musikalisch wird diese „innere Kälte“, die den Alltag wie ein schwerer Schleier überzieht, durch eine Mischung aus Deutschpop und Electropop-Elementen eingefangen. Kiiwi kombiniert in winter präzise Vocals mit sanften Melodien und atmosphärischen Synthesizern. Dadurch entsteht ein Klangbild, das eine Brücke zwischen düsterer Melancholie und einem Funken Zuversicht schlägt.
Beim Yasmo-Konzert in der Arena eröffnete Kiiwi im Dezember den Konzertabend. Alle Eindrücke von dem tollen Gig könnt ihr hier nachlesen.
Nach fast drei Jahren ausschließlich auf den Bühnen unterwegs meldet sich die Wiener All-Female-Band My Ugly Clementine eindrucksvoll mit einem großartigen Stück neue Musik zurück. Der Song fungiert als erster Vorbote für ein neu angekündigtes Album, das uns im Laufe des Frühlings erwartet. Der Neuling präsentiert sich erst als reduzierte Ballade, die trotz ihrer Intimität den charakteristischen, grungigen Rock-Sound des Quartetts beibehält. Inhaltlich setzt sich das Stück mit der emotionalen Wucht einer zerbrechenden Beziehung auseinander und gipfelt in der resignativen Feststellung „You won“. Die Musik mag zwar ruhig anmuten, doch hat das Trio nichts von ihrer Energie verloren. Man darf gespannt sein, was das kommende Album noch alles bereit hält.
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Mehr InformationenMit ihrer neuen Single Autoprolet nimmt die Band Dreimalumalpha das Streben nach Status, exzessiven Konsum und die Faszination für Geschwindigkeit ins Visier. Der Track kommt laut und energiegeladen daher. Im Fokus steht dabei die Karikatur des „Autoproleten“, der versucht, seinen Selbstwert durch riskante Fahrweisen und offensive Selbstdarstellung zu definieren. Klanglich bleibt sich die Formation treu: Die Basis bildet kerniger Indierock, der punktuell durch Einflüsse aus dem Jazz und der elektronischen Musik bereichert wird. Dabei legen sie den Finger direkt in die Wunde gesellschaftlicher Widersprüche. Fans dürfen sich freuen: Noch im Laufe dieses Jahres wird eine neue EP der Band erscheinen.

Der Musiker MODEST ODA thematisiert in seiner aktuellen Single Worrying die Tendenz, vor den eigenen Problemen zu fliehen. Der Song beleuchtet, wie die ständige Sorge um die Zukunft die Gegenwart überschattet und dadurch wertvolle Lebenszeit sowie Freude verloren gehen. Er setzt in Worrying ein Zeichen für die Konfrontation: Er plädiert dafür, sich den Herausforderungen aktiv zu stellen und nach Lösungen zu suchen. Seine musikalische Reise ist geprägt von stilistischer Vielseitigkeit. Dieser Weg hat ihm mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs hinaus Aufmerksamkeit verschafft. Neben Airplay in ganz Europa erreichte seine Musik sogar die USA, wo er unter anderem beim einflussreichen Radiosender KEXP gespielt wurde.
Musikalisch bewegt sich Brini stilsicher zwischen modernem R&B und kraftvollem Pop. IIhre neue Single Hurt Before thematisiert eine universelle Erfahrung: den Mut, sich nach Enttäuschungen wieder zu öffnen. In einer Zeit von unverbindlichen „Situationships“ und Einsamkeit schafft Brini eine Hymne des Neubeginns. „Verletzungen trennen uns nicht, sie verbinden uns“, erklärt Brini. „Sich trotz allem wieder zu öffnen, ist ein Akt der Stärke. Ich wollte einen Song schaffen, der uns wieder zusammenführt.“ Hörer:innen bekommen eine tanzbare Hymne im Stile der 80er-Jahre, die emotionale Tiefe mit einem mitreißenden Groove verbindet. Als „Movement-Künstlerin“ fließt Brinis Background aus dem Tanz spürbar in die Dynamik des Songs ein.
Voodoo Jürgens hat den Vokuhila hinter sich gelassen und meldet sich mit Vaschwindn zurück, dass es scheppert. Der Song ist kein klassischer Schrammel-Chanson, sondern ein treibendes „Bumm-Tschack-Liebeslied” (wie es Voodoo selbst bezeichnet) auf der Flucht. Inhaltlich dreht sich Vaschwindn um eine Person, die sich überstürzt „über die Häuser haut“. Sie ist auf der Flucht vor einer brenzligen, „schwindligen“ Situation. Ein dominanter, alter Synthesizer gibt musikalisch den Ton an und verleiht dem Song eine unterkühlte, aber treibende Energie, was der Nummer einen tighten Pop-Drive verpasst, ohne den rauen Wiener Charme einzubüßen. Der Strizzi-Sound bekommt so einen modernen Touch, bleibt aber genauso ungeschminkt und ehrlich wie eh und je. Es ist ein würdiger Startschuss für sein viertes Album Gschnas, das am 20. März erscheint – und von dem ihr in unserer Frühlings Releaseübersicht noch mehr lesen werdet.
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Mehr InformationenLies’ hier unser großes Interview mit Voodoo, in dem er erklärt, wieso er Musik nicht für Zielgruppen schreibt und wie sein Filmprojekt Rickerl entstand.
Von Voodoo Jürgens zu Jugo Ürdens. In diesem Piece neue Music geht es um Alltagsszenen aus dem namensgebenden Café. Es ist ein Fixpunkt, Rückzugsort und sozialer Mikrokosmos, an dem sich Routine, Begegnungen und leise Melancholie verdichten. Dabei bekommen Gäste aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten („Pöbel, Zugezogene, Wiener Adel“), Gespräche, Momente ohne klare Worte und die Spuren der Menschen („Initialen an der Klowand“) einen Platz im Rampenlicht. Dabei pendelt der Track gekonnt zwischen Romantik und Melancholie.
Savi Kaboo bricht als Musikerin, Sängerin und Rapperin konsequent Genregrenzen und gelungen auf. Ihre aktuelle Single OK überzeigt gleichzeitig mit einem sehr berührenden Text. Er bietet Selbst-Identifikationsräume und einer Melodie, die sich sanft und doch nachhaltig im Kopf festsetzt. Savi Kaboo überzeugt allgemein durch eine beeindruckende „Do-it-yourself“-Mentalität: Von der Songproduktion über das Cover-Design bis hin zur Post-Produktion ihrer Musikvideos liegt die gesamte kreative Leitung in ihren Händen. In ihrem unverwechselbaren,mit Vielfalt ausgestatteten Stil verwebt die Künstlerin Themen, die weit über lokale Grenzen hinausreichen, und setzt dabei ein leuchtendes Zeichen für friedvolles Zusammensein Akzeptanz und die Vielfalt des Andersseins.
Ava Fina ermutigt mit ihrer neuesten Single dazu, die eigenen Bedürfnisse über gesellschaftliche Erwartungen zu stellen und den Mut zur kompromisslosen Selbstentfaltung zu finden. Der Song thematisiert die Befreiung von äußeren Zwängen und das Zelebrieren der eigenen Unabhängigkeit, indem er eine Reise von der stillen Einkehr bis zum kraftvollen gemeinschaftlichen Ausbruch beschreibt. Textliches Feingefühl mit Fingerspitzengefühl trifft hier auf melancholischen und gleichzeitig energiereichen Gesang. Die Künstlerin setzt ein Zeichen für nachhaltiges Selbstvertrauen, das dazu einlädt, die eigene Identität mit Stolz und neuen Augen zu betrachten. Diese sensible und zugleich dynamische Hymne auf die Selbstbehauptung gibt zudem einen ersten sehr starken Vorgeschmack auf die für Frühling angesetzte EP.
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Mehr InformationenMit der neuen Single Ice Cold liefert Birch! eine hochemotionale Alternative-Pop-Ballade ab, die trotz ihres kühlen Titels als glühendes Manifest der Selbstbehauptung fungiert. Der Track bricht mit dem Vorwurf, „zu laut“ oder „zu einschüchternd“ zu sein, und verwandelt diese Zuschreibungen in eine unentschuldigte musikalische Machtdemonstration. Getragen von einem imposanten Flügel, cineastischer Orchestrierung und wuchtigen Drums, fusioniert die Produktion die epische Intensität mit düsteren, modernen Synthesizer-Elementen zu einem rhythmischen, energiereichen Statement voller Stärke.
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Weitere InformationenWir haben Reviews, Playlists Interviews und vieles mehr für dich!
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Yasmo Konzert-Review
Folkshilfe-Sänger Florian Ritt: “Auch den Hörsturz hat es gebraucht”
Aufmacher: (c) Mario Wallner, (c) heldenderfeizeit.com, (c) Pieber Benjamin, (c) Tim Cavadini
Der Wiener Journalist und Redakteur ist seit 2016 Musik-Ressortleiter bei heldenderfreizeit.com, schreibt für diverse Musikfachmedien wie Stark!Strom berichtet dabei über Konzerte, Neuerscheinungen, führt Interviews und erstellt Besten- und Playlisten zu den Top-Liedern von Musikstars.
