Emily Brontë, einmal ganz neu interpretiert, Timothée Chalamet auf der Jagd nach seinem ersten Oscar und die Rückkehr von Neve Campbell ins Ghostface-Terrain. Das und mehr haben die Kinofilme im Februar für uns parat.
Filmexpertin Susanne Gottlieb stellt dir die größten Highlights unter den Kinofilmen im Februar vor – inklusive Geheimtipp und Liste aller Starttermine.
Der Februar kommt sehr leise daher, mit nicht allzu vielen großen Blockbustern, aber einigen durchaus spannenden neuen Filmen sowie kontrovers erwarteten Fortsetzungen. Die größten Highlight, die das Jahr sonst noch bietet, findest du hier in unserer Übersicht zum Kinojahr 2026.
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Mehr InformationenBekommt Chris Hemsworth nach Thor endlich mal wieder einen Hit? In Crime 101 spielt er diesmal einen mysteriösen Juwelendieb, der entlang der legendären 101-Freeway-Route einige spektakuläre Coups plant. Doch die Lage spitzt sich für ihn weiter zu, als er in Kontakt mit einer frustrierten Versicherungsagentin (Halle Berry) kommt und sich zudem ein hartnäckiger Detective (Mark Ruffalo), der ihm auf die Spur gekommen ist, an seine Fersen heftet. Mit Ruffalo und Hemsworth gibt es so zumindest ein kleines Marvel-Wiedersehen. Ob der Heist-Thriller sonst überzeugen kann, wird sich zeigen.

Wer Emerald Fennell kennt, weiß, dass man sich hier keine trockene Nacherzählung der Romanvorlage erwarten darf. Immerhin provoziert die Britin gerne. Zwar erzählt auch diese Neuinterpretation des literarischen Klassikers von Emily Brontë die leidenschaftliche und zerstörerische Liebesgeschichte zwischen Catherine Earnshaw und Heathcliff vor dem rauen Panorama der Yorkshire-Moore. Fennell hat aber schon vorab versprochen, dass ihr Fokus stark auf den Emotionen, der Obsession und der visuellen Pracht der Umgebung liegen wird. Wie treu sie der Vorlage bleiben will? Wir werden sehen. Aber mit Margot Robbie und Jacob Elordi in den Hauptrollen sollte sich das Kinoticket ganz von alleine lösen.
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Mehr InformationenWir kannten Mads Mikkelsen unter anderem als Menschenfleisch-hungrigen Kannibal Hannibal in der viel zu kurzen gleichnamigen Serie. Nun machen Mikkelsen und Serienschöpfer Bryan Fuller mit Dust Bunny wieder gemeinsame Sache. Mikkelsen spielt einen abgeklärten Auftragskiller, der von einem achtjährigen Mädchen engagiert wird, um das „Monster unter ihrem Bett“ auszuschalten. Sie verdächtigt es, ihre Familie verschlungen zu haben. Dabei navigiert der Film die Grenze zwischen kindlicher Fantasie und realer Gefahr, düstere Action trifft auf märchenhafte Elemente. Auch mit dabei: Sci-Fi-Queen Sigourney Weaver.

Nachdem die Safdie-Brüder kreativ seit einiger Zeit getrennte Wege gehen, könnte Josh Safdie mit Marty Supreme in Sachen kommerzieller und kritischer Erfolg erst einmal die Nase vorne haben. Aber auch Timothée Chalamet, der kein Geheimnis daraus macht, einmal einer der Großen werden zu wollen, könnte hiermit seinen ersten Oscar abstauben. Der Film Marty Supreme basiert lose auf dem Leben des legendären Tischtennis-Spielers Marty Reisman. Chalamet übernimmt in der Titelrolle die Darstellung eines sowohl für seine Exzentrik als auch für seinen unbändigen Ehrgeiz bekannten Mannes, wobei Safdie auch gekonnt den Geist der 50er-Jahre einfängt. Ruhm, Identität und Leidenschaft – und Gwyneth Paltrow als Martys Affäre!

Bis jetzt war der siebte Scream eher dafür bekannt, dass Melissa Barrera gefeuert wurde und Jenna Ortega ebenfalls bekannt gab, nicht mehr mitspielen zu wollen. Ebenso ein kontroverses Thema war, dass Neve Campbell wegen der schlechten Gage ablehnte, bei Teil 6 dabei zu sein. Nun kehrt sie zurück. Hat es sich gelohnt? Diesmal attackiert der Ghostface-Killer Sidney Prescotts Tochter Tatum. Also muss Sidney sich natürlich auch höchstpersönlich diesem neuen Ghostface stellen. Wie Courteney Cox diesmal dabei ist, wird sich zeigen. Immerhin ist ihre Gail Weathers vermeintlich im letzten Teil gestorben. Auch andere Figuren aus früheren Filmen sind wieder dabei. Der Film markiert zudem das Regiedebüt von Kevin Williamson, dem Autor der ersten Filme.
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Mehr InformationenDer letztjährige große Venedig-Gewinner, nun auch auf der großen Leinwand. Jim Jarmusch erzählt drei separate, aber thematisch verwobene Geschichten über familiäre Beziehungen. Zwei erwachsene Geschwister (Adam Driver, Mayim Bialik) besuchen ihren eigenbrötlerischen Vater (Tom Waits), zwei Töchter (Cate Blanchett, Vicky Krieps) treffen ihre anspruchsvolle Mutter (Charlotte Rampling) zum Tee, und ein Zwillingspaar (Indya Moore, Luka Sabbat) kehrt nach Paris zurück, um das Erbe ihrer verstorbenen Eltern zu ordnen. Ein ruhiges Werk von Jarmusch, das beobachtet und mit Improvisationsdialogen arbeitet.
5. 2. Return to Silent Hill, No Other Choice, Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter
6. 2. Stray Kids, Ein Kuchen für den Präsidenten, Wahrheit und Verrat – Truth & Treason
12. 2. Wuthering Heights – Sturmhöhe, Der letzte Walsänger, Prinzessin Monoke, Die Ältern, Svadba
13. 2. Crime 101, Das Flüstern der Wälder, The Souffleur, Renate
14. 2. The Rose: Come Back To Me
17. 2. Der Weg zu mir
18. 2. Chase Atlantic: Lost in Heaven
19. 2. The Moment, Dust Bunny, Dead of Winter – Eisig Stille, Cold Storage
20. 2. Monsieur Robert kennt kein Pardon, Silent Friend, Sie glauben an Engel, Herr Drowak?, G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge
24. 2. Scarlet
26. 2. Epic, Marty Supreme, Ein fast perfekter Antrag, Scream 7, Oldboy, Twenty One Pilots
27. 2. Militantropos, Father, Mother, Sister, Brother
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Aufmacherfoto: (c) Tobis Film, Constantin Film
Susanne Gottlieb schreibt als Filmjournalistin für die Helden der Freizeit, Kleine Zeitung, NZZ, Standard, TV Media, Filmbulletin, Cineuropa und viele mehr. Sie arbeitet im Filmarchiv Austria, berichtet von diversen Filmfestivals und hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert.
